Ev. Freikirche Kreuzheide
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Daily Bite Wednesday Schwache Wurzeln und falsche Erwartungen
Die zweite Person hört die Botschaft von Jesus mit Freude und nimmt sie auf. Vielleicht wurde sie dieses Jahr getauft, ist begeistert, glaubt der Bibel und kommt gerne in den Gottesdienst. Doch dann kommen Schwierigkeiten.
Manche denken: Wenn ich Christ werde, wird alles gut – ich werde gesund, meine Beziehungen heilen, mein Konto füllt sich. Aber Jesus verspricht etwas anderes. Er warnt sogar, dass seine Nachfolger verfolgt werden. Von Kaiser Nero bis heute wurden Christen wegen ihres Glaubens bedrängt – manchmal offen, manchmal subtil.
Auch theologische Fragen können junge Christen zum Stolpern bringen: Warum lässt Gott Leid zu? Warum greift er nicht ein? Diese Zweifel sind wie Steine im Boden. Die Wurzeln sind noch zart wie bei Unkraut im Sommer – leicht herauszuziehen. Starke Wurzeln brauchen Zeit, Geduld und Gemeinschaft mit anderen Gläubigen.
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Die zweite Person hört die Botschaft von Jesus mit Freude und nimmt sie auf. Vielleicht wurde sie dieses Jahr getauft, ist begeistert, glaubt der Bibel und kommt gerne in den Gottesdienst. Doch dann kommen Schwierigkeiten. Manche denken: Wenn ich Christ werde, wird alles gut – ich werde gesund, meine Beziehungen heilen, mein Konto füllt sich. Aber Jesus verspricht etwas anderes. Er warnt sogar, dass seine Nachfolger verfolgt werden. Von Kaiser Nero bis heute wurden Christen wegen ihres Glaubens bedrängt – manchmal offen, manchmal subtil. Auch theologische Fragen können junge Christen zum Stolpern bringen: Warum lässt Gott Leid zu? Warum greift er nicht ein? Diese Zweifel sind wie Steine im Boden. Die Wurzeln sind noch zart wie bei Unkraut im Sommer – leicht herauszuziehen. Starke Wurzeln brauchen Zeit, Geduld und Gemeinschaft mit anderen Gläubigen.
Die zweite Person hört die Botschaft von Jesus mit Freude und nimmt sie auf. Vielleicht wurde sie dieses Jahr getauft, ist begeistert, glaubt der Bibel und kommt gerne in den Gottesdienst. Doch dann kommen Schwierigkeiten. Manche denken: Wenn ich Christ werde, wird alles gut – ich werde gesund, meine Beziehungen heilen, mein Konto füllt sich. Aber Jesus verspricht etwas anderes. Er warnt sogar, dass seine Nachfolger verfolgt werden. Von Kaiser Nero bis heute wurden Christen wegen ihres Glaubens bedrängt – manchmal offen, manchmal subtil. Auch theologische Fragen können junge Christen zum Stolpern bringen: Warum lässt Gott Leid zu? Warum greift er nicht ein? Diese Zweifel sind wie Steine im Boden. Die Wurzeln sind noch zart wie bei Unkraut im Sommer – leicht herauszuziehen. Starke Wurzeln brauchen Zeit, Geduld und Gemeinschaft mit anderen Gläubigen.
Bitte Gott um Geduld mit dir selbst und um Menschen, die dir helfen, tiefere Wurzeln zu entwickeln.
Welche falschen Erwartungen oder ungelösten Fragen bedrohen gerade meine noch jungen Glaubenswurzeln?
Recording from July 6, 2026
Sermon Only Jesus - Teil 5 | Kol. 2,20-3,4 | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide
Monday, July 6, 2026 Kolosser 2,20 Key Point Die zentrale Botschaft ist, dass Christen nicht mehr unter weltlichen Regeln und menschlichen Vorschriften leben müssen, um Gott zu gefallen, sondern durch Christus gestorben und zu einem neuen Leben auferstanden sind. Ihr wahres Zuhause ist bei Jesus, in seiner Gnade und nicht in der Selbsterlösung durch Leistung. Sie sollen sich von Jesus prägen lassen und aus der empfangenen Liebe leben, statt religiöse Regeln zu befolgen, um Anerkennung zu erlangen.
Diese Predigt aus der Kolosserbrief-Serie "Only Jesus" beschäftigt sich mit der fundamentalen Frage: Wo bist du zu Hause? Der Prediger untersucht, wie unsere erste Prägung durch Familie, Kultur und Umwelt unser Gottesbild und unseren Glauben formt. Er erklärt, dass Menschen oft versuchen, sich Gottes Liebe durch Regeln und religiöse Leistungen zu verdienen – eine Tendenz, die schon die Kolosser hatten. Paulus erinnerte sie daran, dass sie mit Christus gestorben sind und aus den weltlichen Mächten befreit wurden. Sie müssen nicht mehr durch menschliche Vorschriften und Selbsterlösung leben.
Ein wichtiger Teil der Predigt widmet sich der Unterscheidung zwischen platonischem und biblischem Weltbild. Die Philosophie Platons, die das Geistliche als gut und das Irdische als schlecht beschreibt, hat die christliche Theologie seit Augustinus stark geprägt. Doch die biblische Botschaft ist anders: Himmel und Erde gehören zusammen, Gott durchdringt alles, und Jesus hat beide Bereiche am Kreuz versöhnt. Christen sind durch Jesus bereits in Gottes Reich zu Hause, auch wenn dieses Leben noch verborgen ist. Die Predigt endet mit der Einladung, sich von Jesus prägen zu lassen, aus seiner Liebe zu leben statt aus Leistungszwang, und ihm das Herz zu öffnen als wahrem Zuhause der Seele. Read more
Only Jesus - Teil 5 | Kol. 2,20-3,4 | Andreas Neve | Freikirche Kreuzheide
Die zentrale Botschaft ist, dass Christen nicht mehr unter weltlichen Regeln und menschlichen Vorschriften leben müssen, um Gott zu gefallen, sondern durch Christus gestorben und zu einem neuen Leben auferstanden sind. Ihr wahres Zuhause ist bei Jesus, in seiner Gnade und nicht in der Selbsterlösung durch Leistung. Sie sollen sich von Jesus prägen lassen und aus der empfangenen Liebe leben, statt religiöse Regeln zu befolgen, um Anerkennung zu erlangen.
Main Topics (6)
1. Die Frage nach dem geistlichen Zuhause
- • Wo bist du zu Hause und was prägt dich heute?
- • Unser erstes Zuhause formt unser Gottesbild und unsere geistliche Prägung
- • Wir tragen Prägungen aus Familie, Kultur und Umwelt in uns
- • Diese Prägungen können richtige Erkenntnisse, aber auch Fehlannahmen enthalten
2. Befreiung von weltlichen Mächten und Regeln
- • Die Kolosser waren mit Christus gestorben und von den Mächten der Welt befreit
- • Menschen der Antike fühlten sich Mächten und göttlichen Ordnungen ausgeliefert
- • Sie erstellten Regeln und Satzungen, um Göttern oder Gott zu gefallen
- • Auch im Judentum wurden menschliche Verfeinerungen zur Tora hinzugefügt
3. Die Falle der Selbsterlösung durch Regeln
- • Menschen neigen dazu, sich durch Regeln Liebe und Annahme erarbeiten zu wollen
- • Christen wünschen sich oft genaue Regeln, um nichts falsch zu machen
- • Äußerliche Frömmigkeit kann auf menschlichen Vorschriften beruhen, nicht auf Herzenshingabe
- • Solche Regeln dienen letztlich menschlichen Zielen wie Anerkennung, nicht der wahren Gottesbeziehung
4. Platonische versus biblische Weltanschauung
- • Platon prägte die westliche Vorstellung: Geistliches ist gut, Irdisches ist schlecht, Himmel ist unerreichbar oben
- • Die biblische Sicht: Himmel und Erde gehören zusammen, Gott erfüllt beides, Jesus versöhnte beide am Kreuz
- • Platonisches Denken sickerte ab dem 4. Jahrhundert durch Augustinus in die christliche Theologie
- • Wir müssen unserer platonischen Prägung sterben, um biblisch zu denken
5. Das neue Leben und Zuhause in Christus
- • Christen sind mit Christus auferstanden zu neuem Leben
- • Unser wahres Leben ist mit Christus in Gott verborgen
- • Der Himmel als Dimension Gottes ist um uns, auch wenn noch nicht sichtbar
- • Wir sollen Jesus suchen und uns von ihm prägen lassen, nicht von der Welt
6. Leben aus empfangener Gnade
- • Jesus hat uns zuerst geliebt, daraus können wir weiterlieben
- • Wir lieben und dienen nicht, um Punkte zu sammeln, sondern aus empfangener Liebe
- • Gottes Wille soll unser Wille werden durch den Heiligen Geist
- • Gnade ist ein Geschenk, das man sich nicht verdienen kann
Biblical Foundations
Direct Quotes
Ihr seid mit Christus gestorben und er hat euch aus den Händen der Mächte dieser Welt befreit. Warum folgt ihr dann noch weltlichen Regeln?
Damit sollst du nichts zu tun haben. Das sollst du nicht essen und dies nicht anfassen.
Solche Regeln sind nichts als menschliche Vorschriften für Dinge, die doch nur dazu da sind, von uns benutzt und verbraucht zu werden.
Sie mögen Weise wirken, weil sie Hingabe, Demut und strenge körperliche Disziplin verlangen, aber sie sind ohne Wert und dienen nur menschlichen Zielen.
Da ihr mit Christus zu neuem Leben auferweckt wurdet, sucht Christus, der zur rechten Gottes im Himmel sitzt. Denkt nicht an weltliche Angelegenheiten, sondern konzentriert eure Gedanken auf ihn.
Denn ihr seid gestorben, als Christus starb und euer wahres Leben ist mit Christus in Gott verborgen. Wenn Christus, der euer Leben ist, der ganzen Welt bekannt werden wird, dann wird auch sichtbar werden, dass ihr seine Herrlichkeit mit ihm teilt.
Dieses Volk ehrt mich mit den Lippen, aber mit dem Herzen sind sie weit von mir weg. Ihre Frömigkeit beruht nur auf Vorschriften, die Menschen aufgestellt haben.
Bin ich es nicht, spricht Gott, der den Himmel und die Erde erfüllt?
Additional references
- → 1. Mose (Adam und Eva und der Baum der Erkenntnis)
- → Das Doppelgebot der Liebe (Jesus über Gott und Nächstenliebe)
Practical Application (4)
- 1 Prüfe deine geistliche Prägung: Frage dich, wo du heute zu Hause bist und welche Einflüsse dich formen. Unterscheide zwischen menschlichen Regeln und biblischer Prägung, indem du erkennst, ob du dankbar auf Gott schaust oder ängstlich auf ihn und die Menschen.
- 2 Lebe aus der Gemeinschaft mit Jesus: Setze dich Jesus bewusst aus und nutze alles, was dir zur Verfügung steht, um ihn zu erkennen. Lass dich von ihm durch sein Wort und seinen Heiligen Geist prägen, nicht von weltlichen Vorstellungen.
- 3 Liebe aus empfangener Liebe: Lebe nicht aus dem Zwang, Gott durch Leistung gefallen zu müssen, sondern aus der Freiheit der empfangenen Gnade. Liebe andere, diene, vergib und sei geduldig, weil du selbst Liebe, Vergebung und Geduld erfahren hast.
- 4 Vertraue dich Jesus an: Wenn du Jesus noch nicht dein Zuhause nennst, übergib ihm dein Leben im Gebet. Lege ihm das Dunkle in deinem Leben hin und empfange seine Gnade als Geschenk, das du dir nicht verdienen musst.