Evangelische Freikirche Köln
Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.
Wenn Mauern zwischen uns stehen
Manche Konflikte sind so festgefahren, dass die Fronten wie verriegelte Burgen wirken. Wenn Bitterkeit eingezogen ist, hilft kein Argumentieren mehr. Die Bibel beschreibt dies drastisch: 'Ein Bruder, der betrogen wurde, ist unzugänglicher als eine befestigte Stadt.' Wer sich betrogen fühlt, baut Mauern um sein Herz und verriegelt die Tore. Versöhnung scheint unmöglich. Doch Gottes Wort lässt uns nicht ohne Hoffnung. Es zeigt einen Ausweg: die Hilfe von außen. Der Puritaner Matthew Henry schrieb: 'Es ist besser in einem Konflikt etwas von seinem Recht aufzugeben und Frieden zu haben, als auf seinem vollen Recht zu bestehen und die Gemeinschaft zu zerstören.' In festgefahrenen Konflikten brauchen wir Menschen, die Gottes Willen suchen und uns helfen, ihn zu erkennen. Gott hat uns nicht allein gelassen – er hat uns seine Gemeinde und weise Leiter gegeben.
Bitte Gott, dein verhärtetes Herz zu erweichen und dich für Versöhnung zu öffnen, auch wenn es schwerfällt.
Gibt es in meinem Leben einen Konflikt, in dem ich Mauern um mein Herz gebaut habe?
Aufnahme vom 10. März 2026
Lessons of Elijah and Elisha 24: The Death of Elisha // Daniel Siemens
Der leibliche Tod ist für Gläubige keine Niederlage und bedeutet keine geringere Geistlichkeit. Ob durch Entrückung wie Elia oder durch den Tod wie Elisa - alle Gläubigen werden in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen. Die Verstorbenen in Christus haben keine Nachteile gegenüber denen, die die Entrückung erleben werden.
Hauptthemen
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1. Der Tod des Propheten Elisa
- • Elisa war ein großer Prophet Gottes, der unerschrocken den Dienst seines Vorgängers Elia fortführte
- • Obwohl er den doppelten Geist Elias erbeten hatte, wurde er nicht entrückt wie Elia
- • Elisa starb einen natürlichen Tod an einer Krankheit
- • Es gibt Krankheiten zur Heilung und Krankheiten, an denen Menschen sterben
2. Leiblicher Tod versus Entrückung
- • Der leibliche Tod ist die Regel für alle Menschen, gläubig oder ungläubig
- • Für Gläubige bedeutet der Tod etwas völlig anderes als für Ungläubige
- • Henoch und Elia bilden eine seltene Ausnahme durch ihre Entrückung
- • Die Christen der Endzeit bei der Entrückung werden die große Ausnahme der Zukunft sein
- • Ein gläubiger Mensch, der stirbt, ist nicht weniger geistlich als einer, der entrückt wird
- • Die Entscheidung über Entrückung trifft Gott allein
3. Gottes Bestätigung der Größe Elisas
- • Nach Elisas Tod könnte es Zweifel über seine Geistlichkeit gegeben haben
- • Gott sandte eine besondere Bestätigung: Ein toter Mann wurde durch Berührung mit Elisas Gebeinen auferweckt
- • Dieses Wunder bestätigte, dass Elisa nicht geringer war als Elia
- • Sowohl Elia als auch Elisa sind in der Herrlichkeit Gottes angekommen
4. Die Gleichwertigkeit aller Gläubigen
- • Alle Gläubigen werden in die Herrlichkeit Gottes aufgenommen, unabhängig von der Art ihres Heimgangs
- • Die Verstorbenen in Christus haben keine Nachteile gegenüber denen bei der Entrückung
- • Die Toten in Christus werden zuerst auferstehen, dann folgen die Lebenden
- • Alle werden gemeinsam dem Herrn entgegen entrückt werden
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Als aber Elisa an der Krankheit erkrankte, an der er sterben sollte
Als aber Elisa gestorben war und man ihn begraben hatte, fielen Streifen der Rotten der Moabiter ins Land Jahr um Jahr. Und es begab sich, dass man einen Mann zu Grabe trug. Als man aber eine dieser Scharen sah, warf man den Mann in Elisas Grab. Und als er die Gebeine Elisas berührte, wurde er lebendig und trat auf seine Füße.
Denn das sagen wir euch mit einem Wort des Herrn, dass wir, die wir leben und übrig bleiben bis zum Kommen des Herrn, denen nichts zuvorkommen werden, die entschlafen sind. Denn er selbst, der Herr, wird, wenn der Ruf ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel. Und die Toten werden in Christus auferstehen zuerst. Danach werden wir, die wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den Wolken dem Herrn entgegen in die Luft. Und so werden wir bei dem Herrn sein alle Zeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander.
Praktische Anwendung
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- 1 Keine Angst vor dem leiblichen Tod: Gläubige Christen müssen den leiblichen Tod nicht fürchten, denn er bedeutet keine Niederlage oder geringere Geistlichkeit. Der Tod ist für Gläubige der Weg in die Herrlichkeit Gottes.
- 2 Vertrauen auf Gottes souveräne Entscheidung: Ob wir durch Tod oder Entrückung heimgehen, liegt allein in Gottes Hand. Wir können darauf vertrauen, dass Seine Entscheidung vollkommen ist und nichts über unsere Geistlichkeit aussagt.
- 3 Trost für Hinterbliebene: Verstorbene Gläubige haben keine Nachteile und verpassen nichts. Sie werden bei der Wiederkunft Christi zuerst auferstehen und gemeinsam mit den Lebenden dem Herrn entgegen entrückt werden.
- 4 Einander mit diesen Worten trösten: Die biblische Wahrheit über Tod und Auferstehung soll uns dienen, einander zu trösten und zu ermutigen, besonders in Zeiten der Trauer und des Verlustes.