Zurück zum Kirchenfinder

Evangelische Freikirche Köln

Rösrather Straße 176, 51107 Köln

Eine internationale Gemeinde, in der Menschen aus über 40 Nationen ihre geistliche Heimat gefunden haben.

Täglicher Impuls
Montag

Wenn Mauern zwischen uns stehen

Manche Konflikte sind so festgefahren, dass die Fronten wie verriegelte Burgen wirken. Wenn Bitterkeit eingezogen ist, hilft kein Argumentieren mehr. Die Bibel beschreibt dies drastisch: 'Ein Bruder, der betrogen wurde, ist unzugänglicher als eine befestigte Stadt.' Wer sich betrogen fühlt, baut Mauern um sein Herz und verriegelt die Tore. Versöhnung scheint unmöglich. Doch Gottes Wort lässt uns nicht ohne Hoffnung. Es zeigt einen Ausweg: die Hilfe von außen. Der Puritaner Matthew Henry schrieb: 'Es ist besser in einem Konflikt etwas von seinem Recht aufzugeben und Frieden zu haben, als auf seinem vollen Recht zu bestehen und die Gemeinschaft zu zerstören.' In festgefahrenen Konflikten brauchen wir Menschen, die Gottes Willen suchen und uns helfen, ihn zu erkennen. Gott hat uns nicht allein gelassen – er hat uns seine Gemeinde und weise Leiter gegeben.

Sprüche 18,18-19
Gebet

Bitte Gott, dein verhärtetes Herz zu erweichen und dich für Versöhnung zu öffnen, auch wenn es schwerfällt.

Herausforderung

Gibt es in meinem Leben einen Konflikt, in dem ich Mauern um mein Herz gebaut habe?

"

Aufnahme vom 11. März 2026

Predigt

When God is silent – ​​He is still there // Simeon Redinger

Mittwoch, 11. März 2026
In dieser Morgen-Andacht beschäftigt sich der Sprecher mit der Erfahrung, dass Gott manchmal fern zu sein scheint, obwohl er uns nahe sein möchte. Anhand von Psalm 139, Verse 7-12, zeigt David, dass es unmöglich ist, aus Gottes Gegenwart zu fliehen - egal ob man zum Himmel aufsteigt, in die Tiefe geht oder ans Ende des Meeres flieht, Gott ist dort und hält uns fest. Diese Erkenntnis soll uns gerade in schwierigen Zeiten Trost spenden. Obwohl David selbst in einer herausfordernden Situation war, erkannte er, dass Gottes Gegenwart eine gute Sache ist. Die Botschaft ermutigt uns, dass Gott selbst in den schwierigsten Momenten bei uns ist, uns sieht und trägt. Wir können in allen Lebenslagen im Gebet zu ihm kommen, denn er ist immer da - auch wenn er manchmal fern zu sein scheint.