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Ev. Freikirche Kreuzheide

Franz-Marc-Straße 3-5, 38448 Wolfsburg

Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.

Täglicher Impuls
Samstag

Für wen stehst du auf?

Wir stehen in der Regel erst dann auf, wenn es um unsere eigene Gesundheit, Komfortzone oder Existenz geht. Stell dir vor, Corona wäre nur in China gewesen – hätte es dich interessiert? Wahrscheinlich nicht. Erst als es uns selbst betraf, wurden wir aktiv. Die unbequeme Frage lautet: Stehst du wirklich auf, wenn es um Unrecht bei anderen geht, oder nur dann, wenn es bei dir eng wird? Die Bibel fordert uns auf: 'Gehorche der Regierung, unter der du lebst, denn sie ist von Gott eingesetzt.' Das bedeutet nicht, bei echtem Unrecht zu schweigen, aber es bedeutet, unsere Motive zu prüfen. Vielleicht ist es nicht dran, auf Social Media über die Regierung zu meckern, sondern auf die Knie zu gehen und Gott für diese Situation anzuflehen. Wenn es bei dir auf der Arbeit unerträglich ist, darfst du nach einem neuen Job suchen – aber gehst du in der Zwischenzeit trotzdem treu, freundlich zur Arbeit? Nicht für Menschen, sondern für Gott. Only Jesus.

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Wir stehen in der Regel erst dann auf, wenn es um unsere eigene Gesundheit, Komfortzone oder Existenz geht. Stell dir vor, Corona wäre nur in China gewesen – hätte es dich interessiert? Wahrscheinlich nicht. Erst als es uns selbst betraf, wurden wir aktiv. Die unbequeme Frage lautet: Stehst du wirklich auf, wenn es um Unrecht bei anderen geht, oder nur dann, wenn es bei dir eng wird? Die Bibel fordert uns auf: 'Gehorche der Regierung, unter der du lebst, denn sie ist von Gott eingesetzt.' Das bedeutet nicht, bei echtem Unrecht zu schweigen, aber es bedeutet, unsere Motive zu prüfen. Vielleicht ist es nicht dran, auf Social Media über die Regierung zu meckern, sondern auf die Knie zu gehen und Gott für diese Situation anzuflehen. Wenn es bei dir auf der Arbeit unerträglich ist, darfst du nach einem neuen Job suchen – aber gehst du in der Zwischenzeit trotzdem treu, freundlich zur Arbeit? Nicht für Menschen, sondern für Gott. Only Jesus.

Römer 13,1
Gebet

Bitte Gott, dir die richtigen Prioritäten zu zeigen und dich zu befähigen, treu an deinem Platz zu dienen – für seine Ehre.

Herausforderung

Wofür setzt du dich wirklich ein – für Gerechtigkeit bei anderen oder nur für deine eigene Komfortzone?

Aufnahme vom 13. September 2026

Predigt

Gebet im Gespräch mit Gott - Only Jesus T.9 - Kol 4:2-4 | Lennart Bandewald | Freikirche Kreuzheide

Sonntag, 13. September 2026
Kolosser 4,2-4
Kernaussage

Gebet ist ein essentieller Bestandteil des christlichen Lebens und sollte mit Ausdauer, Wachsamkeit und Dankbarkeit praktiziert werden. Gott lädt uns ein, regelmäßig Zeit mit ihm im Gespräch zu verbringen, unsere Sorgen vor ihm auszuschütten und füreinander einzutreten. Trotz eines vollen Alltags sollten wir bewusst Räume der Stille schaffen, um Gottes Nähe zu suchen und seine Hilfe zu erfahren.

Der Prediger führt anhand des Kolosserbriefes 4,2-4 durch eine tiefgehende Betrachtung über das Gebetsleben. Er beginnt mit einer Analyse eines exemplarischen 24-Stunden-Tages, um zu zeigen, wie vollgepackt unser Alltag ist und wie schwer es fällt, Zeit für das Gebet zu finden. Die zentrale Botschaft ist Paulus' Aufruf: "Betet mit aller Ausdauer, voll Dankbarkeit und ohne in eurer Wachsamkeit nachzulassen." Der Prediger betont, dass Gebet nicht nur eine religiöse Pflicht ist, sondern ein Dialog mit Gott, der nach Beziehung mit uns sucht – wie beim Spaziergang mit Adam und Eva im Garten Eden. Die Predigt entfaltet drei Hauptaspekte des Gebets: erstens die Ausdauer und Wachsamkeit im Gebet, verbunden mit der Notwendigkeit von Ruhe und Routine; zweitens das Gebet als Lob und Dank gegenüber Gott, besonders auch in schwierigen Zeiten; drittens das Fürbittgebet für andere, für die Gemeindeleitung, für Regierende und für persönliche Anliegen. Der Prediger ermutigt die Gemeinde konkret, das angebotene Gebet und Salbung nach dem Gottesdienst in Anspruch zu nehmen und sich nicht davon abhalten zu lassen, mit allen Sorgen, Nöten und Krankheiten zu Gott zu kommen, denn Jesus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.
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Der Prediger führt anhand des Kolosserbriefes 4,2-4 durch eine tiefgehende Betrachtung über das Gebetsleben. Er beginnt mit einer Analyse eines exemplarischen 24-Stunden-Tages, um zu zeigen, wie vollgepackt unser Alltag ist und wie schwer es fällt, Zeit für das Gebet zu finden. Die zentrale Botschaft ist Paulus' Aufruf: "Betet mit aller Ausdauer, voll Dankbarkeit und ohne in eurer Wachsamkeit nachzulassen." Der Prediger betont, dass Gebet nicht nur eine religiöse Pflicht ist, sondern ein Dialog mit Gott, der nach Beziehung mit uns sucht – wie beim Spaziergang mit Adam und Eva im Garten Eden. Die Predigt entfaltet drei Hauptaspekte des Gebets: erstens die Ausdauer und Wachsamkeit im Gebet, verbunden mit der Notwendigkeit von Ruhe und Routine; zweitens das Gebet als Lob und Dank gegenüber Gott, besonders auch in schwierigen Zeiten; drittens das Fürbittgebet für andere, für die Gemeindeleitung, für Regierende und für persönliche Anliegen. Der Prediger ermutigt die Gemeinde konkret, das angebotene Gebet und Salbung nach dem Gottesdienst in Anspruch zu nehmen und sich nicht davon abhalten zu lassen, mit allen Sorgen, Nöten und Krankheiten zu Gott zu kommen, denn Jesus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit.

Hauptthemen (5)

1. Gebet mit Ausdauer und Wachsamkeit

  • • Paulus ruft auf, mit aller Ausdauer zu beten und in der Wachsamkeit nicht nachzulassen
  • • Das griechische Wort 'Proseuchomai' (für etwas sein, bitten, flehen) kommt 86 mal im Neuen Testament vor
  • • Ausdauer im Gebet ist vergleichbar mit sportlicher Ausdauer - es erfordert Disziplin und Übung
  • • Viele Christen kämpfen damit, sich ausreichend Zeit für intensives Gebet zu nehmen
  • • Wachsamkeit bedeutet, im Gebet präsent und konzentriert zu bleiben, nicht einzuschlafen

2. Gebet als Dialog mit Gott in der Stille

  • • Am Anfang der Schöpfung ging Gott regelmäßig mit Adam und Eva spazieren - Gebet als persönliche Beziehung
  • • Jesus zog sich bewusst an einsame Orte zurück, um zu beten
  • • Gott ist im sanften Flüstern zu finden, nicht im Sturm, Erdbeben oder Feuer
  • • Stille und Ruhe sind wichtig für ein tiefes Gebetsleben
  • • Randbereiche des Tages (früher Morgen oder später Abend) eignen sich besonders für Gebet
  • • Routinen und feste Zeiten helfen, das Gebetsleben zu etablieren

3. Gebet als Lob und Dank

  • • Wir sollen voll Dankbarkeit gegenüber Gott im Gebet treten
  • • Lobpreis und Danklieder sind Ausdrucksformen des Gebets
  • • Auch in schwierigen Zeiten sollen wir Gott loben und danken
  • • Das Vaterunser gibt uns Orientierung, wenn uns die Worte fehlen
  • • Ein Dankbarkeitstagebuch kann helfen, Gottes Wirken im Alltag festzuhalten

4. Gebet als Fürbitte

  • • Paulus bittet die Gemeinde, für ihn im Gefängnis zu beten
  • • Wir sollen füreinander eintreten und Gebetsanliegen teilen
  • • Fürbitte gilt auch für Pastoren, Gemeindeleitung, Regierung und Stadt
  • • Wir dürfen unsere Sorgen und Nöte vor Gott bringen
  • • Gebet für Kranke und Salbung sind biblische Praktiken
  • • Das Gebet eines Menschen, der sich nach Gottes Willen richtet, ist wirkungsvoll

5. Herausforderungen im Gebetsleben

  • • Ein voller Tagesablauf (24 Stunden) lässt oft wenig Raum für Gebet
  • • Zweifel können entstehen, wenn Gebete nicht sofort erhört werden
  • • Die Sorge, ob der eigene Glaube ausreichend ist, kann vom Beten abhalten
  • • Wir sollen uns nicht sorgen, sondern alles vor Gott bringen
  • • Jesus ist derselbe gestern, heute und in Ewigkeit - er kann heute noch heilen
  • • Mut ist nötig, um Gebet und Salbung in der Gemeinde anzunehmen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Kolosser 4,2-4

Betet mit aller Ausdauer, voll Dankbarkeit gegenüber Gott und ohne in eurer Wachsamkeit nachzulassen. Tretet auch für uns ein, wenn ihr betet, bittet Gott uns eine Tür für seine Botschaft zu öffnen. Dann können wir das Geheimnis weitergeben, dass Christus uns enthüllt hat und für das ich im Gefängnis bin. Betet, dass ich meinen Auftrag erfüllen und dieses Geheimnis klar und verständlich verkünden kann.

2. Thessalonicher 5

Freut euch, was auch immer geschieht, und lasst euch durch nichts vom Gebet abbringen. Dankt Gott in jeder Lage. Das ist es, was er von euch will und was er durch Jesus Christus möglich gemacht hat.

1. Mose 3

Am Abend, als es kühler wurde, hörten sie, wie Gott der Herr durch den Garten ging. Da versteckten sich die beiden vor ihm zwischen den Bäumen im Garten. Gott der Herr rief aber nach dem Menschen: Adam, wo bist du?

Psalm 5

Herr, in aller Frühe bringe ich mein Gebet wie ein Opfer vor dich und warte sehnsüchtig auf deine Antwort.

Markus 1

Früh am Morgen, als es noch völlig dunkel war, stand Jesus auf, verließ das Haus und ging an einen einsamen Ort, um dort zu beten.

Lukas 5

Jesus wurde immer bekannter. Die Menschen strömten in Scharen herbei, um ihn zu hören und von ihren Krankheiten geheilt zu werden. Er aber zog sich in die Einsamkeit zurück, um zu beten.

1. Könige 19

Komm aus der Höhle und tritt vor mich hin. Ich werde an dir vorübergehen. Und zuerst zog ein gewaltiger Sturm vorbei. Der ganze Felsbrocken aus dem Berg riss und sie zerschmetterte. Aber der Herr war nicht in dem Sturm. Nach dem Sturm bebte die Erde, aber auch im Erdbeben war der Herr nicht. Nach dem Erdbeben kam ein Feuer, doch auch im Feuer war der Herr nicht. Und nach dem Feuer kam ein sanftes Flüstern, das zu hören war. Als Elia es wahrnahm, verhüllte er sein Gesicht mit seinem Mantel und trat hinaus vor den Eingang der Höhle. Und eine Stimme fragte ihn: Was machst du hier, Elia?

1. Timotheus 2,1-2

Das erste und wichtigste, wozu ich die Gemeinde auffordere, ist das Gebet. Es ist unsere Aufgabe mit Bitten, Flehen und Danken für alle Menschen einzutreten, insbesondere für die Regierenden und alle, die eine hohe Stellung einnehmen, damit wir ungestört und in Frieden ein Leben führen können, durch das Gott in jeder Hinsicht geehrt wird und das in allen Belangen glaubwürdig ist.

Psalm 88

Lass mein Gebet zu dir dringen und schenk meinem Flehen ein offenes Ohr.

Philipper 4

Macht euch um nichts Sorgen. Wendet euch vielmehr in jeder Lage mit Bitten und Flehen und voll Dankbarkeit an Gott und bringt eure Anliegen vor ihn.

Hebräer 13

Denn Jesus Christus ist immer derselbe gestern, heute und in alle Ewigkeit.

Jakobus 5,13-15

Macht jemand von euch schweres durch, dann bete er. Erlebt jemand eine Zeit der Ermutigung, dann singe er Loblieder. Ist jemand von euch krank? Dann bitte er die Ältesten der Gemeinde zu sich, damit sie für ihn beten und ihn im Namen des Herrn mit Öl salben. Ihr Gebet im Glauben gesprochen wird dem Kranken Rettung bringen. Der Herr wird ihn seine Hilfe erfahren lassen. Das Gebet eines Menschen, der sich nach Gottes Willen richtet, ist wirkungsvoll und bringt viel zustande.

Psalm 46

Gott ist für uns Zuflucht und Schutz. In Zeiten der Not schenkt er uns seine Hilfe mehr als genug. Darum fürchten wir uns nicht, wenn auch die Erde bebt und wankt und die Berge mitten ins Meer sinken, wenn auch seine Wellen brausen und tosen und die Berge erbeben vor seiner gewaltigen Kraft.

Weitere Referenzen

  • → Römerbrief
  • → Kolosser 3

Praktische Anwendung (7)

  • 1 Feste Gebetsroutine etablieren: Schaffe dir eine tägliche Routine für Stille Zeit, z.B. morgens oder abends. Nutze Hilfsmittel wie Bibelimpulse (Lichtstrahlen, Herrnhuter Losung, ERF Wort zum Tag) oder die Gemeindeapp mit dem Kanal 'Inspiration'.
  • 2 Orte der Stille finden: Suche bewusst ruhige Orte und Zeiten (Randbereiche des Tages), an denen du ungestört mit Gott sprechen kannst. Dies kann beim Spaziergang, früh am Morgen oder spät am Abend sein.
  • 3 Dankbarkeit praktizieren: Erwäge, ein Dankbarkeitstagebuch zu führen, in dem du aufschreibst, was heute besonders gut war oder wofür du dankbar bist. Dies hilft besonders in schwierigen Zeiten, Gottes Wirken zu erkennen.
  • 4 Gebetsanliegen teilen: Habe Mut, deine Gebetsanliegen mit anderen zu teilen - im Hauskreis, über den Gebetsanliegen-Kanal in der Gemeindeapp oder durch direkte Gespräche. Lass andere für dich beten.
  • 5 Fürbitte für andere übernehmen: Bete regelmäßig für Pastoren, Gemeindeleitung, Regierung, Stadt und Menschen in deinem Umfeld. Nimm dir bewusst Zeit für Fürbitte.
  • 6 Gebet und Salbung annehmen: Nutze das Angebot von Gebet und Salbung im Gottesdienst (jeden zweiten Monat). Überwinde die Scheu, nach vorne oder hinten zu gehen und für dich beten zu lassen, besonders bei Krankheit oder schwierigen Entscheidungen.
  • 7 Sorgen bewusst abgeben: Bringe deine Sorgen und Nöte konkret im Gebet vor Gott und übe dich darin, sie in seine Hände zu legen, statt dich selbst damit zu belasten.