Ev. Freikirche Kreuzheide
Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.
Mutig zur Wahrheit stehen
Während Pilatus zwischen Wahrheit und politischem Druck hin- und hergerissen war, blieb Jesus standhaft. Obwohl er gefesselt, verspottet und misshandelt wurde, sprach er mit Ruhe und Klarheit. Jesus passte seine Botschaft nicht an, um zu gefallen oder Konflikte zu vermeiden. Wir kennen Situationen, in denen wir überlegen: Was sage ich jetzt? Wie deutlich stehe ich zu meinem Glauben? Was werden die anderen denken? In solchen Momenten entsteht die Versuchung, den Glauben etwas anzupassen, nicht anzuecken, nicht mutig zu sein. Doch die Schrift ermutigt uns: 'Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft und der Liebe und der Besonnenheit.' Mut im Glauben kommt nicht aus eigener Persönlichkeit, sondern von Gott. Diese Kraft wächst in der Gemeinschaft mit ihm. Der verborgene Kampf im Gebet führt zur öffentlichen Standhaftigkeit vor den Menschen.
Bitte Gott um den Geist der Kraft, nicht der Furcht, damit du in Liebe und Besonnenheit zu deinem Glauben stehen kannst.
Wo fordert Gott dich heraus, mutiger zu deinem Glauben zu stehen, statt dich von der Meinung anderer bestimmen zu lassen?
Aufnahme vom 1. Februar 2026
Livestream der Freikirche Kreuzheide am 15.02.2026
Erziehung soll Kinder in einer Mischung aus liebevoller Unterstützung und weiser Lenkung begleiten, damit sie lernen, ihre gottgegebene Freiheit verantwortungsvoll zu nutzen. Das höchste Ziel christlicher Erziehung ist, Kindern durch unser Vorbild und unsere Anleitung eine Ahnung davon zu geben, wie Gott ist, damit sie durch uns Gott kennenlernen.
Hauptthemen
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1. Vier Erziehungsstile
- • Vernachlässigende Elternschaft: wenig Unterstützung und wenig Lenkung, Kinder kommen zu kurz
- • Autoritäre Elternschaft: viel Kontrolle aber wenig Wärme, führt zu Rebellion oder Anpassung
- • Nachlässige Elternschaft: viel Ermutigung aber wenig Lenkung, erzeugt übermotorisierte 'Sportwagen-Kinder'
- • Autoritätsbezogene Elternschaft: ausgewogene Mischung aus Unterstützung/Ermutigung und Kontrolle/Lenkung - der effektivste Stil
2. Grundlegende Überzeugungen zur Erziehung
- • Kinder sind nicht beherrschbar, aber sie sind lenkbar
- • Kinder sind zur Freiheit geboren - wie der Mensch im Garten Eden
- • Kinder können Selbstbeherrschung lernen durch Vorbild, Grenzen und Konsequenzen
- • Selbstbeherrschung ist eine Frucht des Geistes, die Gott in uns hervorbringen will
3. Drei Arten von Konsequenzen
- • Natürliche Konsequenzen: Dingen ihren Lauf lassen (z.B. barfuß am heißen Strand)
- • Logische Konsequenzen: Folgen, die mit dem Verhalten zusammenhängen (z.B. selbst aufräumen)
- • Auferlegte Konsequenzen: bei massivem Vertrauensmissbrauch, Zeit zum Nachdenken geben
- • Konsequenzen dürfen nie gegen den Selbstwert des Kindes gerichtet sein, nur gegen das Verhalten
4. Verantwortung und Wahlmöglichkeiten
- • Kindern immer Wahlmöglichkeiten geben stärkt Selbstwertgefühl und Einschätzungskraft
- • Es gibt bei Gott keinen Genuss ohne Verantwortung
- • Verantwortung bedeutet, sich einbeziehen lassen in die Entstehung von etwas Gutem
- • Kinder früh trainieren, gute Entscheidungen zu treffen und Konsequenzen zu bedenken
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst. Ich will dich mit meinen Augen leiten. Seid nicht wie Rosse und Maultiere, die ohne Verstand sind, denen man Zaum und Gebiss anlegen muss. Sie werden sonst nicht zu dir kommen.
Und ihr Väter, seid nicht ungerecht gegen eure Kinder, Erzieht sie vielmehr mit Disziplin und zeigt ihnen den richtigen Weg, so wie es Christus entspricht.
Der Herr sprach zu Abraham, ich will dich segnen und du sollst ein Segen sein.
Und Gott, der Herr ließ alle Arten von Bäumen im Garten wachsen, schöne Bäume, die köstliche Früchte trugen. In der Mitte des Gartens wuchsen der Baum des Lebens und der Baum der Erkenntnis von Gut und Böse.
Denn Geschwister, ihr seid zur Freiheit berufen. Gebraucht eure Freiheit nicht als Vorwand, um die Wünsche eurer selbstsüchtigen Natur zu befriedigen, sondern dient einander in Liebe. Lasst den Geist Gottes euer Verhalten bestimmen, dann werdet ihr nicht mehr den Begierden eurer eigenen Natur nachgeben. Die Frucht hingegen, die der Geist Gottes hervorbringt, besteht in Liebe, Freude, Frieden, Geduld, Freundlichkeit, Güte, Treue, Rücksichtnahme und Selbstbeherrschung.
Lange vor Schöpfung der Welt, schon vor der Erschaffung der Welt, war Christus als Opferlamm ausersehen.
Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr blicke dich freundlich an und sei dir gnädig. Der Herr wende sich dir in Liebe zu und gebe dir Frieden.
Praktische Anwendung
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- 1 Selbst ein Vorbild in Selbstbeherrschung sein: Als Eltern sollten wir prüfen, ob wir selbstbeherrscht und verantwortungsbewusst leben oder impuls- und lustgesteuert sind. Kinder machen uns sowieso alles nach - von der Wortwahl bis zur Handynutzung.
- 2 Kindern ständig Wahlmöglichkeiten geben: Durch das Anbieten von Wahlmöglichkeiten (rote oder grüne Socken, Apfel oder Banane, Spülmaschine ausräumen oder Müll rausbringen) lernen Kinder früh, gute Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen.
- 3 Konsequenzen altersgerecht anwenden: Nutzen Sie natürliche, logische oder auferlegte Konsequenzen, um Kindern zu helfen, ihr Verhalten zu verstehen. Wichtig: Konsequenzen richten sich gegen das Verhalten, nie gegen den Wert des Kindes.
- 4 Um die Frucht der Selbstbeherrschung beten: Selbstbeherrschung ist eine Frucht des Geistes. Beten Sie täglich darum, dass Gott Ihnen als Eltern hilft, selbstbeherrscht zu sein und in seiner Kraft zu erziehen.
- 5 Das höchste Erziehungsziel im Blick behalten: Das wichtigste Ziel ist nicht Schulerfolg oder Karriere, sondern dass Kinder durch uns Gott kennenlernen. Unsere Erziehung soll in Wort und Tat zu Gott hinführen.
- 6 Herzensverbindung vor Gehorsam stellen: Sorgen Sie dafür, dass Ihre Kinder in der Herzensverbindung mit Ihnen ruhen können. Es sollte nie in Frage stehen, ob Mama oder Papa das Kind lieb hat - die Liebe ist die Grundlage aller Erziehung.