Gemeinde Gottes Edmonton
Obwohl wir Menschen verschiedener Herkunft sind, haben wir ein einheitliches Ziel: zur Ehre Gottes ein heiliges und gerechtes Leben auf Erden zu führen.
Intimität, nicht nur Information
Das Wort 'Erkenntnis' in der Schrift bedeutet weit mehr als nur Wissen über Gott zu haben. Es geht um intime, persönliche Beziehung. Man kann viel über den Premierminister wissen, ohne ihn persönlich zu kennen. Genauso können wir theologisch korrekt sein und trotzdem Gott nicht wirklich kennen. Selbst die Dämonen haben gute Theologie! Gott möchte nicht, dass wir nur Facebook-Bekannte sind, die gelegentlich seine Beiträge liken. Er sehnt sich nach tiefer Intimität mit uns. Wie ein liebender Vater will er alles über unser Leben wissen – nicht weil er es nicht bereits wüsste, sondern weil wir diese Gemeinschaft mit ihm brauchen. Wahre Intimität mit Jesus erfordert Dialog, Transparenz, Verletzlichkeit und Gegenseitigkeit. Es bedeutet, jeden Tag Zeit mit ihm zu verbringen, ihm alles zu erzählen, seine Stimme zu hören und ihm zu erlauben, uns zu verändern.
Bitte Jesus, dir zu helfen, von bloßem Wissen über ihn zu einer tiefen, intimen Beziehung mit ihm überzugehen.
Kenne ich Jesus wirklich persönlich und intim, oder weiß ich nur Dinge über ihn?
Aufnahme vom 14. März 2026
Jesus fragt: Hast du mich lieb? - Gemeinde Gottes Edmonton - 20260315
Jesus sucht die erste Liebe in unserem Leben. Er beansprucht den ersten Platz in unserem Herzen, nicht eine zweite oder dritte Liebe. Diese erste Liebe erfordert die völlige Hingabe unseres Ich und das Loslassen von Eigenliebe und weltlichen Dingen.
Hauptthemen
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1. Jesus sucht die erste Liebe
- • Der auferstandene Herr suchte die Liebe seiner Jünger, besonders von Petrus
- • Dreimal fragte Jesus Petrus: 'Hast du mich lieb?'
- • Es geht nicht um Nächstenliebe, sondern um die erste Liebe, bei der nur eine Person den ersten Platz einnehmen kann
- • Jesus beansprucht den ersten Platz in unserem Leben
2. Die erste Liebe ist mit höchsten Opfern verbunden
- • Jesus hat uns zuerst geliebt durch sein Selbstopfer am Kreuz
- • Es gibt keine größere Liebe als im Kreuzestod Jesu
- • Die Liebe zu Jesus erfordert auch von uns besondere Kosten und Selbstopfer
- • Der ganze Glanz dieser Welt kann kein Ersatz für unser Selbstopfer sein
3. Eigenliebe steht der ersten Liebe im Weg
- • Die erste Liebe kann nur einem gehören - nicht uns selbst oder unserem Ich
- • Paulus bezeugte: 'Ich lebe doch nun nicht ich, sondern Christus'
- • Das Eigenleben muss in den Tod gegeben werden, um nur noch dem Willen Gottes zu leben
- • Wo man von allem eigenen und weltlichen Wesen losgelöst ist, kann Christus an die erste Stelle treten
4. Die Warnung vor dem Verlassen der ersten Liebe
- • Im Sendschreiben an die Gemeinde zu Ephesus steht: 'Ich habe wider dich, dass du die erste Liebe verlässt'
- • Die erste Liebe kann erkalten
- • Jesus sucht diese erste Liebe auch bei uns heute
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Hast du mich lieb? Er spricht zu ihm, Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe.
Ich lebe doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir
Ich habe wider dich, dass du die erste Liebe verlässt
Weitere Referenzen
- → 1. Johannes (er hat uns zuerst geliebt)
- → Galater (Kreuz Christi, durch welches mir die Welt gekreuzigt ist)
Praktische Anwendung
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- 1 Jesus den ersten Platz im Leben geben: Prüfe, ob Jesus wirklich an erster Stelle in deinem Leben steht oder ob Eigenliebe, weltliche Dinge oder andere Beziehungen den Vorrang haben. Die erste Liebe kann nur einem gehören.
- 2 Vom weltlichen Wesen loslösen: Löse dich von den Lüsten, Angeboten, Freuden und dem Ruhm dieser Welt. Lebe abgesondert von der Welt, damit Christus an die erste Stelle treten kann.
- 3 Selbstopfer und völlige Hingabe praktizieren: Gib dein Eigenleben in den Tod, damit Christus in dir leben kann. Die erste Liebe erfordert die absolute Darangabe des eigenen Ichs.
- 4 Frieden mit Gott finden: Erkenne, dass dein wahres Element in Gott ist. Deine Seele findet erst Ruhe und Frieden, wenn sie in Gott ruht, nicht in weltlichen Vergnügungen.