Gemeinde Gottes in Pforzheim
“Kommt her zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will euch erquicken.” (Bibel) Eine wundervolle Einladung! Meine Schuld, meine Sorgen und die Angst vor der Zukunft, die Last soll ich Ihm bringen, Er will sie mir abnehmen! Es ist Jesus, der Sohn Gottes, der uns diese Einladung gibt! Eigentlich unglaublich, denn Er ist heilig, vollkommen gut und der absolute Gegensatz zur Sünde. Die Verbindung zu Gott wurde von Seiten der Menschheit zerstört und unsere Sünde trennt uns von Ihm. Aus eigener Anstrengung können wir nicht zu Gott kommen. Aber Gott fand einen Weg, um die Verbindung wieder herzustellen: “Denn Gott hat der Welt seine Liebe dadurch gezeigt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab, damit jeder, der an ihn glaubt, das ewige Leben hat und nicht verloren geht.” (Bibel) Damit ist nun der Weg zu Gott frei! Wir dürfen jetzt unsere Sünden im Gebet zu Jesus bringen. Jeder, der zu Jesus kommt, darf nun seinen Frieden, seine Liebe im Herzen haben.
Vertrauen wächst durch Erfahrung
Vertrauen wächst mit jeder Erfahrung. Bei Menschen kann Vertrauen schnell brechen – eine bittere Realität unseres Lebens. Doch bei Gott ist das unmöglich. 'Sind wir untreu, so bleibt er doch treu; er kann sich selbst nicht verleugnen.' Gott hält immer sein Wort. Er ist nicht wie ein Mensch, der lügt oder dem etwas gereut. Was er sagt, das tut er auch. Jede Erfahrung mit Gott festigt unser Vertrauen. Wenn wir zurückblicken, erkennen wir: Jesus hat alles gut gemacht. Er macht keine Fehler, niemals. Selbst in Situationen, die uns überfordern, wo wir nicht weiterwissen, dürfen wir sicher sein: Der Herr hat alles in seiner Hand. Es gibt nichts, was er nicht kennt. Alles hat einen Sinn. Gott ist absolut vertrauenswürdig. Unser Vertrauen kann nur wachsen, wenn wir es wagen, uns auf ihn einzulassen – und dann die Erfahrung machen, dass er trägt.
Danke Gott für konkrete Situationen, in denen er sich als treu erwiesen hat. Bitte ihn, dein Vertrauen weiter wachsen zu lassen.
Welche Erfahrungen mit Gottes Treue habe ich schon gemacht, die mein Vertrauen gestärkt haben?
Aufnahme vom 2. Februar 2026
"Gemeinde Gottes - Plan für seine Kinder"
Die Gemeinde Gottes ist untrennbar mit Christus verbunden und wurde von Gott selbst gegründet. Sie besteht aus allen wiedergeborenen Gläubigen und hat die Aufgabe, Christus hier auf Erden zu repräsentieren. Gott ruft seine Kinder nicht nur aus der Sünde heraus, sondern auch zur Gemeinschaft zusammen, damit sie gemeinsam seinen Willen erfüllen und seine Herrlichkeit sichtbar machen.
Hauptthemen
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1. Die Gründung und Bedeutung der Gemeinde Gottes
- • Gott selbst hat die Gemeinde gegründet, circa 30 nach Christus
- • Jesus Christus ist das Haupt und die Leitung der Gemeinde
- • Die Gemeinde wird bestehen bis zum Ende der Zeit und darüber hinaus in der Ewigkeit
- • Die Gemeinde wurde durch das Blut Christi erworben und ist sein Eigentum
- • Der Hauptsitz der Gemeinde ist im Himmel, nicht auf der Erde
2. Biblische Bilder für die Gemeinde
- • Die Gemeinde als Körper mit Christus als Haupt - ohne Haupt ist der Körper tot
- • Die Gemeinde als Herde mit Jesus als Hirten - ohne Hirten verirren sich die Schafe
- • Die Gemeinde als Gebäude mit Christus als Fundament - ohne Fundament kann kein Haus bestehen
- • Die Gemeinde als Braut mit Christus als Bräutigam - beide gehören zusammen
- • Die Gemeinde als Reben mit Jesus als Weinstock - getrennt vom Weinstock vertrocknen die Reben
- • In allen Bildern sind Christus und die Gemeinde untrennbar verbunden
3. Der Name 'Gemeinde Gottes'
- • Die Gemeinde trägt den Namen Gottes, weil er sie durch sein Blut erworben hat
- • Jesus Christus ist der Gründer der Gemeinde
- • Die Gemeinde soll Christus repräsentieren und sein Wesen sichtbar machen
- • Das griechische Wort 'Ekklesia' bedeutet 'die Herausgerufenen' - aus der Sünde herausgerufen
- • Die Gemeinde ist berufen zur Gemeinschaft miteinander und zur Ehre Gottes
4. Mitgliedschaft in der Gemeinde Gottes
- • Nur durch Wiedergeburt kann man Mitglied der Gemeinde werden
- • Buße und Glaube an das Evangelium sind die Voraussetzungen von menschlicher Seite
- • Die Rettung geschieht aus Gnade durch Glauben, nicht durch Werke
- • Natürliche Abstammung zählt nicht - nur neues Leben in Christus
- • Die Namen der Gläubigen werden im Buch des Lebens im Himmel aufgeschrieben
- • Man kann der Gemeinde nicht wie einem Verein beitreten
5. Universal- und Ortsgemeinde
- • Die Universalgemeinde umfasst alle wiedergeborenen Gläubigen zu allen Zeiten und an allen Orten
- • Die Ortsgemeinde besteht aus Gläubigen an einem bestimmten Ort
- • Die göttliche Seite zeigt sich in der Universalgemeinde, die menschliche in der Ortsgemeinde
- • Gott möchte, dass Gläubige an einem Ort zusammenkommen und Gemeinschaft haben
- • Die Versammlung schließt auch Besucher und Kinder ein, die noch nicht wiedergeboren sind
6. Persönliches Verhältnis zur Gemeinde
- • Wer Christus liebt, muss auch die Gemeinde lieben - beides ist untrennbar
- • Die Liebe zur Gemeinde darf nicht von persönlichem Wohlgefühl abhängig sein
- • Wo Gott dich hingesät hat, da sollst du blühen
- • Die Gemeinde wird von Satan angegriffen, aber die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen
- • Wichtig ist die Identifikation mit der Gemeinde, wie sie in der Schrift gelehrt wird
- • Not und Missstände in der Gemeinde sollen uns auf die Knie bringen im Gebet
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Als sie das hörten, traf es sie ins Herz und sie sagten zu Petrus und zu den anderen Aposteln, ihr Männer und Brüder, was sollen wir tun? Petrus sagte zu ihnen, tut Buße und jeder von euch lasse sich taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, dann werdet ihr die Gabe des Heiligen Geistes empfangen. Denn euch und euren Kindern gilt die Verheißung und allen, die fern sind, die Gott unser Herr herzurufen wird. Auch mit vielen anderen Worten beschwor und ermahnte er sie, indem er sagte, lasst euch aus dieser verirrten Generation erretten. Die nun sein Wort gern annahmen, wurden getauft und an dem Tag wurden etwa 3000 Menschen hinzugetan. Sie blieben aber treu in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft, im Brotbrechen und im Gebet. Alle Menschen wurden von Ehrfurcht erfasst und es geschahen viele Wunder und Zeichen durch die Apostel. Alle Gläubig gewordenen aber waren beieinander und hatten alle Dinge gemeinsam. Ihre Güter und ihre Habe verkauften sie und teilten sie aus unter alle, je nachdem, was einer brauchte. Und sie waren täglich und stets einmütig zusammen im Tempel und brachen das Brot reihum in den Häusern und nahmen die Speise mit Freuden und einfältigem Herzen. Sie lobten Gott und fanden Wohlwollen beim ganzen Volk. Der Herr aber führte täglich Menschen, die gerettet werden sollten, zur Gemeinde hinzu.
Aber zur Zeit dieser Könige wird der Gott des Himmels ein Königreich aufrichten, das niemals mehr zerstört wird. Und sein Königreich wird keinem anderen Volk überlassen. Es wird alle ihre Königreiche zermalmen und zerstören, aber es selbst wird es für immer bestehen.
Und er ist das Haupt des Leibes, nämlich der Gemeinde. Er ist der Anfang, der Erstgeborene von den Toten, damit er in allen Dingen den Vorrang hat.
Nun freue ich mich in meinen Leiden für euch und ergänze in meinem Leib, was noch fehlt, an den Leiden Christi für seinen Leib, der die Gemeinde ist.
So habt nun acht auf euch selbst und auf die ganze Herde, in der euch der Heilige Geist zu Leitern eingesetzt hat, um die Gemeinde Gottes zu weiden, die er durch sein eigenes Blut erworben hat.
Und ich sage dir auch, du bist Petrus. Und auf diesen Felsen will ich meine Gemeinde bauen. Und die Pforten der Hölle werden sie nicht überwältigen.
Und alles hat er unter seine Füße getan und hat ihn der Gemeinde zum Haupt über alles gegeben, die sein Leib ist, die Fülle dessen, der alles in allen erfüllt.
Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, um die Tugenden dessen zu verkünden, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat.
Dem sei Ehre in der Gemeinde, in Christus Jesus, zu aller Zeit, von Ewigkeit zu Ewigkeit.
Jesus antwortete ihm, wahrlich, wahrlich, ich sage dir, wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.
Die Zeit ist erfüllt, das Reich Gottes ist nahe gekommen. Tut Buße und glaubt an das Evangelium.
Allen aber, die ihn aufnahmen, gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben, die weder durch natürliche Abstammung noch aus dem Willen des Fleisches, noch aus dem Willen eines Mannes, sondern aus Gott geboren sind.
Denn aus Gnade seid ihr gerettet worden, durch den Glauben. Und das nicht aus euch, es ist Gottes Geschenk. Nicht aus Werken, damit sich niemand rühmen kann.
Sondern ihr seid zu dem Berg Zion gekommen und zu der Stadt des lebendigen Gottes, dem himmlischen Jerusalem, und zu der Menge vieler tausend Engel, zu einer Festversammlung und zur Gemeinde der Erstgeborenen, die im Himmel aufgeschrieben sind und zu Gott, dem Richter über alle, zu den Geistern der vollendeten Gerechten.
Petrus, ein Apostel Jesu Christi an die auserwählten Fremden in der Zerstreuung in Pontus, Galatien, Kapadozien, Asien, Bithynien. Erwählt gemäß der Vorsehung Gottes des Vaters durch die Heiligung des Geistes zum Gehorsam und zur Besprengung mit dem Blut Jesu Christi. Gnade und Friede werde euch immer reichlicher zuteil.
Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, eine königliche Priesterschaft, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, um die Tugenden dessen zu verkünden, der euch aus der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht berufen hat, die ihr einst nicht ein Volk wart, nun aber Gottes Volk seid, und einst nicht in Gnaden wart, nun aber in Gnaden seid.
Weitere Referenzen
- → 2. Korinther 6,17-18
- → Epheser 1,4
- → Offenbarung (Buch des Lebens)
Praktische Anwendung
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- 1 Identifikation mit der Gemeinde prüfen: Stelle dir die Frage, ob dir die Gemeinde Gottes genauso wichtig ist wie Christus selbst. Prüfe, ob du dich zu hundert Prozent mit der Gemeinde identifizieren kannst, wie sie in der Schrift gelehrt wird.
- 2 Dort blühen, wo Gott dich hingesät hat: Diene in deiner Ortsgemeinde nicht abhängig von deinem persönlichen Wohlgefühl oder davon, was die Gemeinde dir bringt. Frage dich stattdessen, ob du deinen Platz in der Gemeinde erfüllst und was du anderen geben kannst.
- 3 Für die Nöte der Gemeinde beten: Nimm die Nöte und Missstände in der Gemeinde wahr und bringe sie im Gebet vor Gott. Komme zu den Gebetsversammlungen (wie dem ersten Montag), um gemeinsam für Erweckung und das Wehen des Geistes zu beten.
- 4 Die Kämpfe der Gemeinde erkennen: Denke in der Woche darüber nach, in welchen Kämpfen die Gemeinde aktuell verwickelt ist und wo es schädliche Einflüsse gibt. Sei wachsam und erkenne, was Satan im Sinn hat, um die Gemeinde anzugreifen.
- 5 In der Lehre, Gemeinschaft, im Brotbrechen und Gebet beständig bleiben: Folge dem Vorbild der ersten Gemeinde aus Apostelgeschichte 2 und bleibe treu in der Lehre der Apostel, in der Gemeinschaft mit anderen Gläubigen, im Gedenken an Christus und im gemeinsamen Gebet.