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Gemeinde Gottes Herford

Zimmerstraße 3, 32051 Herford

Freikirchliche Gemeinde, vereint durch die persönliche Erfahrung mit dem Evangelium.

Täglicher Impuls
Mittwoch

Botschafter der Versöhnung

Paulus schreibt: 'So sind wir nun Botschafter für Christus, und zwar so, dass Gott selbst durch uns ermahnt. So bitten wir nun stellvertretend für Christus: Lasst euch versöhnen mit Gott.' Wir sind Botschafter! Gott hat uns mit sich selbst versöhnt durch Jesus Christus und uns den Dienst der Versöhnung gegeben. Das bedeutet: Wir dürfen Menschen von der Liebe, Barmherzigkeit und Gnade Gottes erzählen – aber auch von seiner Gerechtigkeit und Heiligkeit. Die gute Nachricht umfasst alles: die Vergebung der Sünden, aber auch die Warnung vor dem Gericht. Genau wie Jona nach Ninive gesandt wurde, um die Menschen zur Umkehr zu rufen, so sind auch wir gesandt. Nicht mit unserer eigenen Botschaft, sondern als Stellvertreter Christi. Gott selbst wirkt durch uns.

2. Korinther 5,17-21
Gebet

Danke Gott, dass er dich versöhnt hat, und bitte ihn, durch dich zu wirken.

Herausforderung

Wie kannst du in deinem Alltag als Botschafter für Christus auftreten?

"

Aufnahme vom 1. März 2026

Predigt

Sonntagsgottesdienst der Gemeinde Gottes Herford

Sonntag, 1. März 2026
1. Petrus 3,15
Kernaussage

Die Auferstehung Jesu Christi ist eine historische Tatsache und der Dreh- und Angelpunkt unseres christlichen Glaubens. Ohne die Auferstehung wäre unser Glaube vergeblich, aber die historischen Beweise bestätigen eindeutig, dass Jesus wirklich von den Toten auferstanden ist und heute lebt.

Dieser Gottesdienst der Gemeinde Gottes Herford beginnt mit mehreren Lobpreisliedern und musikalischen Darbietungen, darunter vom Blasorchester und einem Trio. Nach der Begrüßung und Schriftlesung aus 1. Korinther 15 folgt eine ausführliche Predigt zum Thema 'Apologetik im Handgepäck' mit dem Schwerpunkt auf der Auferstehung Jesu Christi. Der Prediger untersucht die historischen Beweise für die Auferstehung und widerlegt gängige Einwände wie Legendenbildung, Halluzinationen oder die Theorie, Jesus sei nicht wirklich gestorben. Die Predigt präsentiert fünf zentrale Tatsachen, die für die Auferstehung sprechen: das leere Grab und die geflohene römische Wache, die völlig veränderten Jünger, die radikale Bekehrung von Jakobus und Paulus, sowie der ehrenwerte Charakter der Augenzeugen. Der Gottesdienst schließt mit Bekanntmachungen über kommende Veranstaltungen, Gebetsanliegen für kranke Gemeindemitglieder und einem Abschlusslied. Es wird besonders für Bruder Ernst und Bruder Brose gebetet, die gesundheitlich angeschlagen sind.

Hauptthemen (4)

1. Apologetik - Verteidigung des Glaubens

  • Wir sollen allezeit bereit sein zur Rechenschaft über die Hoffnung, die in uns ist (1. Petrus 3,15)
  • Apologetik bedeutet das Widerlegen von Argumenten gegen die Wahrheit und das Erläutern von Beweisen für die Wahrheit
  • Die Auferstehung Christi ist der zentrale Punkt, an dem sich alles entscheidet

2. Widerlegung von Argumenten gegen die Auferstehung

  • Legendenbildung ist ausgeschlossen, da zu wenig Zeit vergangen war und Augenzeugen noch lebten (ca. 3-6 Jahre nach Kreuzigung existierte bereits das Glaubensbekenntnis, 25 Jahre später lebten noch über 500 Zeugen)
  • Halluzinationen sind unmöglich, da es Gruppenerscheinungen gab (über 500 Menschen sahen denselben auferstandenen Christus)
  • Jesus war wirklich tot - die römische Geißelung, Kreuzigung und der Speerstich in die Seite beweisen dies medizinisch eindeutig

3. Fünf historische Beweise für die Auferstehung

  • Das leere Grab und die geflohene römische Wache (16 Soldaten flohen trotz Todesstrafe, der 1,5-2 Tonnen schwere Stein war weggerollt, das Siegel gebrochen)
  • Die völlig veränderten Jünger (von ängstlichen, verzweifelten Flüchtlingen zu unerschrockenen Verkündigern innerhalb weniger Tage)
  • Die Bekehrung von Skeptikern wie Jakobus (Jesu Bruder, der ihn zuvor ablehnte) und Paulus (ehemaliger Christenverfolger)
  • Der ehrenwerte Charakter der Jünger (sie berichteten auch nachteilige Details wie ihre eigene Flucht und dass Frauen die ersten Zeugen waren)
  • Alle Zeugen blieben standhaft bis zum Märtyrertod - keiner widerrief sein Zeugnis, auch nicht unter Folter

4. Die Bedeutung der Auferstehung für unseren Glauben

  • Die Auferstehung ist die göttliche Bestätigung für alles, was Jesus lehrte und am Kreuz vollbrachte
  • Ohne Auferstehung wäre unsere Verkündigung vergeblich und unser Glaube leer (1. Korinther 15,14)
  • Die Auferstehung gibt unserem Glauben Echtheit, Tiefgang, Ausdauer und Kraft
  • Jesus Christus ist gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit (Hebräer 13,8)

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Petrus 3,15

Seid aber allezeit bereit zur Verantwortung gegenüber jedermann, der Rechenschaft fordert über die Hoffnung, die in euch ist, und zwar mit Sanftmut und Ehrerbietung

1. Korinther 15,1-11

Ich tue euch aber, Brüder, das Evangelium kund, das ich euch verkündigt habe, das ihr auch angenommen habt, indem ihr auch steht, durch das ihr auch gerettet werdet, wenn ihr festhaltet, mit welcher Rede ich es euch verkündigt habe, es sei denn, dass ihr vergeblich zum Glauben gekommen seid. Denn ich habe euch vor allem überliefert, was ich auch empfangen habe, dass Christus für unsere Sünden gestorben ist nach den Schriften und dass er begraben wurde und dass er auferweckt worden ist am dritten Tag nach den Schriften und dass er dem Kephas erschienen ist, dann den Zwölfen. Danach erschien er mehr als 500 Brüdern auf einmal, von denen die meisten bis jetzt übrig geblieben, einige aber auch entschlafen sind. Danach erschien er Jakobus, dann den Aposteln allen. Zuletzt aber von allen, gewissermaßen der Missgeburt, erschien er auch mir. Denn ich bin der Geringste der Apostel, der ich nicht würdig bin, ein Apostel genannt zu werden, weil ich die Gemeinde Gottes verfolgt habe. Aber durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und seine Gnade mir gegenüber ist nicht vergeblich gewesen, sondern ich habe viel mehr gearbeitet als sie alle, nicht aber ich, sondern die Gnade Gottes, die mit mir ist. Ob nun ich oder jene, so jedenfalls predigen wir und so seid ihr zum Glauben gekommen.

1. Korinther 15,14

Wenn aber Christus nicht auferstanden ist, so ist unsere Verkündigung vergeblich, und vergeblich ist auch euer Glaube

Johannes 1,14

Und das Wort wurde Fleisch, wurde Mensch und wohnte unter uns, und wir sahen seine Herrlichkeit, eine Herrlichkeit als des Eingeborenen vom Vater, voller Gnade und Wahrheit

2. Petrus 1,16

Denn wir sind nicht klug ersonnenen Legenden gefolgt, als wir euch die Macht und Wiederkunft unseres Herrn Jesu Christi wissen ließen, sondern wir sind Augenzeugen seiner herrlichen Majestät gewesen

Johannes 20,20

Und als Jesus das gesagt hatte, zeigte er ihnen seine Hände und seine Seite. Da wurden die Jünger froh, als sie den Herrn sahen

Hebräer 13,8

Jesus Christus gestern und heute und derselbe auch in Ewigkeit

Weitere Referenzen

  • Jakobus 4,8
  • Lukas 23
  • Markus 15
  • Markus 16
  • Johannes 7
  • Johannes 19
  • Johannes 20
  • Matthäus 28
  • Apostelgeschichte 12
  • Galater 1,18-19

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Persönlich mit Jesus Christus leben: Bitte Gott darum, dass der auferstandene Christus auch dein Leben völlig verändert. Dann bekommst du einen Auferstehungsglauben, der nicht nur intellektuell verstanden, sondern auch persönlich erfahren wurde.
  • 2 Bereit sein zur Rechenschaft: Studiere die historischen Beweise für die Auferstehung, damit du jederzeit in der Lage bist, anderen Menschen die Hoffnung des Evangeliums plausibel und nachvollziehbar zu erklären.
  • 3 Den Blick auf den auferstandenen Herrn richten: Verliere niemals den auferstandenen Herrn aus den Augen, egal wie du dich fühlst oder was dich umgibt. Mache die Tatsache der Auferstehung zum lebendigen Fundament deines Glaubenslebens.
  • 4 Für kranke und bedürftige Geschwister beten: Trage die Geschwister, die durch Krankheit oder schwere Zeiten gehen, im Gebet und bringe sie regelmäßig vor Gott auf Gebetshänden.
  • 5 Die Gnade Gottes bezeugen: Lebe und bezeuge wie Paulus: 'Durch Gottes Gnade bin ich, was ich bin, und seine Gnade, die er an mir erwiesen hat, ist nicht vergeblich gewesen.'