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Gospel Forum

Junghansstraße 7, 70469 Stuttgart

WIR LEBEN FÜR EINE NEUE REFORMATION IN KIRCHE UND GESELLSCHAFT DURCH DIE KRAFT DES HEILIGEN GEISTES Echt. Nah. FAMILIE Das ist das Gospel Forum. Wir lieben Gott. Wir lieben Menschen. Menschen wie dich. Herzlich willkommen!

Täglicher Impuls
Dienstag

Unser Gott und König

Immer wieder erklingt der Ruf: 'Du bist unser Gott und König!' Diese Proklamation ist mehr als nur ein schönes Lied - sie ist eine Glaubenserklärung mit weitreichenden Konsequenzen. Wenn Jesus unser König ist, dann hat er die Autorität über jeden Bereich unseres Lebens. Ein König regiert nicht nur teilweise - seine Herrschaft ist absolut. Gottes Königtum bedeutet, dass er über Deutschland, über Baden-Württemberg, über Stuttgart, über unsere Familien und jeden einzelnen von uns regiert. 'Halleluja, unser Gott regiert' - diese Wahrheit gilt unabhängig von den Umständen, die wir sehen. In einer Zeit voller Herausforderungen und Unsicherheit brauchen wir diese Gewissheit: Unser Gott ist König. Er sitzt auf dem Thron, und niemand kann ihm seine Herrschaft entreißen. Seine Regierung ist ewig, seine Macht unbegrenzt, seine Pläne können nicht vereitelt werden.

Psalm 95,3
Gebet

Erkläre Jesus heute bewusst zum König über jeden Bereich deines Lebens. Übergib ihm die Herrschaft über alles, was dir wichtig ist.

Herausforderung

Gibt es Bereiche in deinem Leben, in denen du Jesus noch nicht wirklich als König anerkannt hast?

"

Aufnahme vom 1. März 2026

Predigt

Sunday Celebration | 9 & 11 Uhr | Gospel Forum

Sonntag, 1. März 2026
Markus 3:14-15
Kernaussage

Nachfolge ist mehr als Information oder religiöse Dienstleistung - es bedeutet, Jesus als persönlichen Rabbi (Lebenslehrer) zu haben und mit ihm in Nähe, Beziehung und Transformation unterwegs zu sein. Jesus ruft uns in Gemeinschaft mit sich, zur Veränderung und zur Sendung, wobei das hebräisch-jüdische Modell der Jüngerschaft durch Nähe, Beobachtung und Nachmachen funktioniert.

Dies ist ein Gottesdienst des Gospel Forums Stuttgart mit mehreren Elementen: Lobpreis, Gebetszeiten, eine Kindersegnung und eine Predigt über Nachfolge im 21. Jahrhundert. Der Hauptteil fokussiert sich auf die dritte Predigt einer Serie über Nachfolge, in der Pastor Markus Wenz und Pastor Stefan das jüdisch-hebräische Verständnis von Nachfolge untersuchen. Sie erklären, dass Jesus ein Rabbi (Lehrer) war und was es bedeutet, sein Schüler zu sein. Die Predigt behandelt die jüdischen Wurzeln des Christentums, die Bedeutung Israels für den christlichen Glauben und wie diese historischen und kulturellen Kontexte unser Verständnis von Nachfolge heute prägen sollten. Zwei junge Leiterinnen, Cindy (Preteens) und Gwen (Konfirmation), teilen über ihre Arbeit mit Jugendlichen und geben persönliche Zeugnisse über Demut und Kindlichsein vor Gott. Es findet eine besondere Kindersegnung für neun Kinder statt. Der Gottesdienst beinhaltet auch Fürbitte für den Nahen Osten, besonders für Israel und den Iran angesichts der aktuellen Konflikte. Pastor Stefan teilt über die Arbeit des Gospel Forums in Israel, einschließlich einer neuen NGO für Traumahilfe. Der Gottesdienst endet mit einem Altarruf, bei dem Menschen eingeladen werden, ihr Leben Jesus zu weihen und ihn als ihren persönlichen Rabbi anzunehmen.

Hauptthemen (6)

1. Jesus als Rabbi - das hebräisch-jüdische Modell der Nachfolge

  • Ein Rabbi war ein Lebenslehrer, nicht nur ein religiöser Fachlehrer
  • Schüler lernten durch Nähe - sie wohnten, aßen und arbeiteten mit dem Rabbi zusammen
  • Das Lernprinzip funktionierte durch Beobachten und Nachmachen
  • Die jüdische Kultur unterscheidet nicht zwischen geistlich und säkular - Leben wird ganzheitlich gesehen
  • Nachfolge bedeutet Transformation, nicht nur Information

2. Die jüdischen Wurzeln des Christentums

  • Jesus war Jude - er wurde im Tempel präsentiert, feierte die Feste, lehrte in Synagogen
  • Die ersten Jünger waren alle Juden
  • Die Bibel wurde von jüdischen Autoren geschrieben (66 Bücher)
  • Die erste Gemeinde entstand in Jerusalem mit der Ausgießung des Heiligen Geistes
  • Unser christlicher Glaube wächst aus dem Bund, den Gott mit Israel durch Abraham, Mose und die Propheten gemacht hat

3. Die Trennung zwischen Judentum und Christentum

  • Nach der Zerstörung des Tempels 70 n.Chr. und der Bar-Kochba-Revolution (132-135 n.Chr.) begann die Trennung
  • Das Konzil von Nizäa 325 n.Chr. zementierte die Trennung - Kaiser Konstantin machte Christentum zur Staatsreligion
  • Jüdischer Kalender, Feste und Gebräuche wurden abgeschafft
  • Die Ersatztheologie (Replacement Theology) entstand - falsche Lehre, dass Gott Israel verworfen hat
  • Römer 11:29 sagt klar: Gott bereut seine Gaben und Berufungen niemals

4. Unterschiede zwischen hebräischem und griechisch-hellenistischem Denken

  • Hebräisches Denken ist praktisch und bezieht sich auf hier und jetzt
  • Es geht um lebendige Beziehung zu Gott, nicht abstrakte Theorie
  • Glaube wird aus dem Herzen gelebt, nicht nur aus dem Verstand
  • Ganzheitliches Denken - Geist, Seele und Leib zusammen
  • Lernen geschieht durch Erfahrung und Beziehung, nicht nur durch Information

5. Die Berufung der Jünger - drei Aspekte

  • Erstens: Jesus ruft zur Nähe - 'dass sie bei ihm sein sollten'
  • Zweitens: Jesus ruft zur Veränderung und Transformation
  • Drittens: Jesus ruft zur Sendung - 'dass er sie aussendete zum Predigen'
  • Intimität und Identität sind wichtiger als Aktivität
  • Mit Jesus unterwegs zu sein ist nicht das Vorprogramm, sondern die Essenz

6. Israel in der Endzeit und Gottes Auftrag

  • Israel ist die 'Weltzeituhr' der Menschheitsgeschichte
  • 1. Mose 12:3 - Wer Israel segnet, ist gesegnet; wer Israel flucht, ist geflucht
  • Psalm 122 - Auftrag, für den Frieden Jerusalems zu beten
  • Jesaja 40:1-2 - 'Tröstet, tröstet mein Volk'
  • Wir als Gemeinde sind eingepfropft in den Olivenbaum Israel (Römer 11)
  • Gospel Forum hat eine NGO in Jerusalem gegründet: 'Or Hachaparats' (Licht des Durchbruchs) für Traumahilfe

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Markus 3:14-15

Und er setzte zwölf ein, die er auch Apostel nannte, dass sie bei ihm sein sollten und dass er sie aussendete zum Predigen und dass sie Vollmacht hätten, die bösen Geister auszutreiben

Lukas 18:16

Wehrt den Kindern nicht und sie sollen zu mir kommen, denn ihnen gehört das Reich Gottes

Römer 11:29

Gott bereut seine Gaben und Berufungen niemals

1. Mose 12:3

Wer Israel segnet, der ist gesegnet; wer Israel flucht, der ist geflucht

Weitere Referenzen

  • Epheser 2:15
  • Psalm 122
  • Jesaja 40:1-2
  • Apostelgeschichte 10
  • Apostelgeschichte 15
  • Römer 11
  • Matthäus 17

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Tägliche Nähe zu Jesus suchen: Nimm dir mindestens 10 Minuten täglich Zeit für bewusste Nähe zu Jesus - im Gebet, in der Stille, im Wort Gottes. Suche seine Gegenwart, nicht nur Informationen über ihn.
  • 2 Im Wort bleiben und lernen: Bleibe täglich in Gottes Wort. Jesus sagt: 'Wer in mir bleibt und ich in ihm, der ist wahrhaftig mein Jünger.' Es geht nicht um Perfektion, sondern um verbunden bleiben und von ihm zu lernen.
  • 3 Täglich eine gute Tat üben: Mach jeden Tag bewusst einen Akt der Liebe - ermutige jemanden, hilf jemandem, schreib eine ermutigende Nachricht. Lass Liebe nicht nur Theorie sein, sondern praktisch werden.
  • 4 In konkretem Dienst beteiligen: Sei nicht isoliert oder nur Zuschauer, sondern beteilige dich aktiv in Diensten und Gemeinschaft. Übe und trainiere das, was du von Jesus lernst, in der Praxis.
  • 5 Vergebung und Charakter üben: Wenn du Konflikte hast, übe Vergebung statt Eskalation. Wenn du gestresst bist, trainiere Stille und Ruhe bei Gott. Fang an, im Alltag so zu leben wie Jesus.
  • 6 Für Israel beten und segnen: Bete regelmäßig für den Frieden Jerusalems und für Israel. Segne das jüdische Volk und stehe im Gebet ein für den Mittleren Osten, dass Gottes Reich kommt.