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Gospel Forum

Junghansstraße 7, 70469 Stuttgart

WIR LEBEN FÜR EINE NEUE REFORMATION IN KIRCHE UND GESELLSCHAFT DURCH DIE KRAFT DES HEILIGEN GEISTES Echt. Nah. FAMILIE Das ist das Gospel Forum. Wir lieben Gott. Wir lieben Menschen. Menschen wie dich. Herzlich willkommen!

Täglicher Impuls
Dienstag

Unser Gott und König

Immer wieder erklingt der Ruf: 'Du bist unser Gott und König!' Diese Proklamation ist mehr als nur ein schönes Lied - sie ist eine Glaubenserklärung mit weitreichenden Konsequenzen. Wenn Jesus unser König ist, dann hat er die Autorität über jeden Bereich unseres Lebens. Ein König regiert nicht nur teilweise - seine Herrschaft ist absolut. Gottes Königtum bedeutet, dass er über Deutschland, über Baden-Württemberg, über Stuttgart, über unsere Familien und jeden einzelnen von uns regiert. 'Halleluja, unser Gott regiert' - diese Wahrheit gilt unabhängig von den Umständen, die wir sehen. In einer Zeit voller Herausforderungen und Unsicherheit brauchen wir diese Gewissheit: Unser Gott ist König. Er sitzt auf dem Thron, und niemand kann ihm seine Herrschaft entreißen. Seine Regierung ist ewig, seine Macht unbegrenzt, seine Pläne können nicht vereitelt werden.

Psalm 95,3
Gebet

Erkläre Jesus heute bewusst zum König über jeden Bereich deines Lebens. Übergib ihm die Herrschaft über alles, was dir wichtig ist.

Herausforderung

Gibt es Bereiche in deinem Leben, in denen du Jesus noch nicht wirklich als König anerkannt hast?

"

Aufnahme vom 22. Februar 2026

Predigt

Sunday Celebration | 9 & 11 Uhr | Gospel Forum

Sonntag, 22. Februar 2026
1. Petrus 2,9
Kernaussage

Nachfolge Jesu bedeutet mehr als nur Kirchenbesuch oder religiöse Events - es geht um eine gelebte, alltägliche Beziehung mit Jesus Christus. Die Kirche muss zu ihren Wurzeln als Bewegung zurückkehren, wo Nachfolge nicht durch Institutionen oder Traditionen ersetzt wird, sondern durch echte Gemeinschaft und praktisches Leben mit Jesus im Alltag.

Dies ist ein vollständiger Sonntagsgottesdienst des Gospel Forums Stuttgart. Der Gottesdienst beginnt mit ausgedehnter Anbetungszeit, in der Lieder über die Heiligkeit Gottes und das Lamm Gottes gesungen werden. Pastor Markus Wenz predigt den zweiten Teil einer Serie über Jüngerschaft im 21. Jahrhundert, wobei er die 2000-jährige Kirchengeschichte in vier Akten darstellt: Bewegung, Institution, Tradition und Event. Er betont, dass die Kirche zu ihren Wurzeln zurückkehren muss - weg von reinem Konsum hin zu echter Nachfolge. Der Gottesdienst beinhaltet auch die Segnung der Mentoren, die kürzlich von einer Leiter- und Mentorenfreizeit zurückgekehrt sind, sowie die Aussendung einer Missionarsfamilie nach Kambodscha. Vor der Predigt gibt es persönliche Zeugnisse von Micky und Zellot über ihre Erfahrungen mit Gott im Alltag, insbesondere wie der Heilige Geist beim Lernen und in der Führung geholfen hat. Der Gottesdienst endet mit einem Altarruf und Gebet für diejenigen, die ihr Leben Jesus übergeben oder ihre Nachfolge vertiefen möchten.

Hauptthemen (6)

1. Die vier Akte der Kirchengeschichte

  • Akt 1 - Die Bewegung: Die ersten 300 Jahre, gekennzeichnet durch Verfolgung, kleine Gemeinschaften, geteiltes Leben und Priesterschaft aller Gläubigen
  • Akt 2 - Die Institution: Ab 300 n.Chr. wird Christentum Staatsreligion, es entstehen Strukturen, Hierarchien und Systeme
  • Akt 3 - Die Tradition: Gottesdienste werden zu religiösen Handlungen in Kirchengebäuden, Distanz zwischen Klerus und Laien wächst
  • Akt 4 - Das Event: Moderne Kirche mit professionellen Gottesdiensten, Programmen und Angeboten, aber Gefahr der Ersatzhandlung

2. Merkmale der ursprünglichen Bewegung

  • Nähe und Gemeinschaft im Alltag - täglich zusammen, Brot brechen, Gebet
  • Beteiligung und Miteinander - jeder hatte etwas beizutragen (Psalm, Gebet, Wort)
  • Dienst statt Status - erste Strukturen dienten Witwen und Waisen, nicht der Hierarchie
  • Keine geistliche Elite - alle sind berufen als königliches Priestertum

3. Gewinne und Verluste der Institution

  • Gewinne: Schutzraum, Bewahrung des Glaubens über Generationen, Kontinuität, verlässliche Diakonie, christliche Werte im Grundgesetz
  • Verluste: Machtstreben (z.B. Kreuzzüge, Hexenverbrennung), Hierarchien wichtiger als Charakter, Zweiklassendenken
  • Gefahr wenn religiöser Fanatismus sich mit politischer Macht verbindet
  • Friedrich Spee von Langenfeld als positives Beispiel für Mut zur Wahrheit gegen den religiösen Mainstream

4. Warnlampen der Event-Logik

  • Nachfolge wird zur Option - wie ein Hobby, das man betreibt wenn die Stimmung passt
  • Glaube wird zur Meinung - theoretisches Wissen ohne praktische Auswirkung auf das Leben
  • Emotion ersetzt Praxis - Erlebnisse verpuffen ohne gehorsame Umsetzung im Alltag

5. Zeichen der aktuellen Reformation

  • Verschiebung vom westlichen Christentum zum globalen Süden (Afrika, Südamerika, Asien)
  • Übergang von Institution zur Bewegung - Hauskirchen, Vernetzung, Agilität
  • Sehnsucht nach der Gegenwart und Kraft des Heiligen Geistes
  • Weg von Konsum hin zu wahrer Nachfolge
  • Zeit der Ernte - mehr Menschen kommen zum Glauben als je zuvor

6. Das Reich Gottes funktioniert anders

  • Das Reich dieser Welt funktioniert durch Druck, Macht, Geld und Manipulation
  • Das Reich Gottes funktioniert durch Liebe, Hingabe, Glaube und die Kraft des Heiligen Geistes
  • Kirche braucht nicht mehr Macht, sondern mehr Kraft des Heiligen Geistes
  • Wir sind Diener, Multiplikatoren und Repräsentanten, nicht dazu berufen das System zu übernehmen

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

1. Petrus 2,9

Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk

Jakobus 2,17

Glaube ohne Werke ist tot

Sprüche 3,5-6

Vertraue auf den Herrn mit deinem ganzen Herzen. Stütze dich nicht auf deinen Verstand, sondern gedenke an ihn in allen deinen Wegen. Und er wird dich recht führen

Psalm 119

Wir sind hier Gäste auf Erden

Weitere Referenzen

  • Apostelgeschichte 2
  • 2. Korinther
  • Johannes 10,27
  • Jesaja 61
  • Römer 8,28

Praktische Anwendung (5)

  • 1 Täglich 10 Minuten Zeit mit Jesus: Investiere jeden Tag 10 Minuten in deine Beziehung zu Jesus. Es geht nicht um Leistung oder ein To-Do, sondern um Nähe und Gemeinschaft. Du kannst einfach in seiner Gegenwart sitzen, Bibel lesen oder beten.
  • 2 Praktische Liebe und Dienst: Suche eine Person in der nächsten Woche, die du ganz konkret unterstützt oder ermutigst. Nimm dir extra Zeit für einen kleinen Dienst, einen kleinen Akt der Liebe, um die Liebe Gottes praktisch sichtbar zu machen.
  • 3 Gemeinschaft mit anderen Gläubigen: Suche Menschen, die Jesus lieben und verbringe Zeit mit ihnen. Nachfolge findet nicht isoliert statt, sondern in Gemeinschaft. Werde Teil einer Kleingruppe oder eines geistlichen Netzwerks.
  • 4 Heiliger Geist in allen Lebensbereichen: Lade den Heiligen Geist bewusst in alle Bereiche deines Lebens ein - Arbeit, Studium, Schule, Finanzen. Erkenne deine Abhängigkeit von Gott an und vertraue darauf, dass er in deiner Schwachheit stark ist.
  • 5 Leben als königlicher Priester: Erkenne deine Berufung als Teil der königlichen Priesterschaft an. Du bist Botschafter, Repräsentant und Multiplikator Gottes in dieser Welt. Handle nicht aus Hierarchie, sondern aus Berufung und Befähigung durch den Heiligen Geist.