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ICF München

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ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus

Täglicher Impuls
Mittwoch

Familie: Das göttliche Design

Familie ist keine Erfindung der Kultur, sondern Gottes Design für das Königreich. Die Bibel beginnt mit einer Hochzeit im Garten und endet mit einem Hochzeitsfest im Himmel. Wir gehen von Familie zu Familie – das ist die Schönheit dieser Geschichte. Adam war verantwortlich für Schutz, Eva für Fürsorge. Als Eva von der verbotenen Frucht aß, passierte nichts – erst als Adam aß, kam Scham und Sünde in die Welt. Warum? Weil Adam seine Verantwortung, zu schützen, nicht wahrnahm. Er stand daneben und schaute zu, wie der Feind seine Frau überwältigte. Männer müssen die Umwelt beschützen; Frauen leisten Fürsorge für die, die darin sind. Ein Mann kann ein Haus bauen, aber nur eine Frau kann daraus ein Zuhause machen. Das ist die Macht der Männlichkeit und Weiblichkeit durch Gottes Design – beide mächtig, beide schön, beide mit Verantwortung.

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Familie ist keine Erfindung der Kultur, sondern Gottes Design für das Königreich. Die Bibel beginnt mit einer Hochzeit im Garten und endet mit einem Hochzeitsfest im Himmel. Wir gehen von Familie zu Familie – das ist die Schönheit dieser Geschichte. Adam war verantwortlich für Schutz, Eva für Fürsorge. Als Eva von der verbotenen Frucht aß, passierte nichts – erst als Adam aß, kam Scham und Sünde in die Welt. Warum? Weil Adam seine Verantwortung, zu schützen, nicht wahrnahm. Er stand daneben und schaute zu, wie der Feind seine Frau überwältigte. Männer müssen die Umwelt beschützen; Frauen leisten Fürsorge für die, die darin sind. Ein Mann kann ein Haus bauen, aber nur eine Frau kann daraus ein Zuhause machen. Das ist die Macht der Männlichkeit und Weiblichkeit durch Gottes Design – beide mächtig, beide schön, beide mit Verantwortung.

1. Mose 2
Gebet

Bitte Gott um Weisheit, deine Rolle in der Familie nach seinem Design zu leben – in Schutz oder Fürsorge.

Herausforderung

Verstehst und lebst du deine gottgegebene Verantwortung in deinen Beziehungen?

Aufnahme vom 5. Juli 2026

Predigt

Was sagt die Bibel wirklich über Israel? | Tobias Teichen

Sonntag, 5. Juli 2026
Jeremia 31
Kernaussage

Der neue Bund in Jesus Christus ist keine Abschaffung der Gebote Gottes, sondern ihre Vollendung und Vertiefung. Gott schreibt seine Gebote durch den Heiligen Geist in unsere Herzen, damit wir aus seiner Kraft leben können. Als Christen sind wir aufgerufen, sowohl Juden als auch Muslime zu Jesus zu führen und praktische Liebe in Israel und den umliegenden Regionen zu zeigen.

In diesem besonderen Israel-Sonntag-Gottesdienst des ICF München geht es um die hebräischen Wurzeln des christlichen Glaubens und die biblische Perspektive auf Israel. Pastor Tobias Teichen predigt über den neuen Bund in Jeremia 31 und erklärt, dass dieser nicht die Abschaffung des Gesetzes bedeutet, sondern dessen Erfüllung durch Jesus Christus. Der neue Bund ist eine Erneuerung und Vertiefung, bei der Gott sein Gesetz ins Herz schreibt und durch seinen Geist die Kraft gibt, danach zu leben. Die erste Gemeinde hat ihre jüdischen Wurzeln nicht aufgegeben, sondern weitergeführt. Der historische Bruch kam erst durch Kaiser Konstantin. Neben der Predigt gibt es bewegende Berichte von Gästen aus Israel und der Westbank, die über die aktuelle Situation berichten und zur Liebe für beide Seiten des Konflikts aufrufen. Die Kirche unterstützt seit Jahren Projekte in Israel und plant Arbeitseinsätze, um praktische Nächstenliebe zu zeigen. Der Gottesdienst betont, dass Christen beide Hände ausstrecken sollen - zu jüdischen und zu muslimischen Geschwistern - um sie zu Jesus zu führen.
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In diesem besonderen Israel-Sonntag-Gottesdienst des ICF München geht es um die hebräischen Wurzeln des christlichen Glaubens und die biblische Perspektive auf Israel. Pastor Tobias Teichen predigt über den neuen Bund in Jeremia 31 und erklärt, dass dieser nicht die Abschaffung des Gesetzes bedeutet, sondern dessen Erfüllung durch Jesus Christus. Der neue Bund ist eine Erneuerung und Vertiefung, bei der Gott sein Gesetz ins Herz schreibt und durch seinen Geist die Kraft gibt, danach zu leben. Die erste Gemeinde hat ihre jüdischen Wurzeln nicht aufgegeben, sondern weitergeführt. Der historische Bruch kam erst durch Kaiser Konstantin. Neben der Predigt gibt es bewegende Berichte von Gästen aus Israel und der Westbank, die über die aktuelle Situation berichten und zur Liebe für beide Seiten des Konflikts aufrufen. Die Kirche unterstützt seit Jahren Projekte in Israel und plant Arbeitseinsätze, um praktische Nächstenliebe zu zeigen. Der Gottesdienst betont, dass Christen beide Hände ausstrecken sollen - zu jüdischen und zu muslimischen Geschwistern - um sie zu Jesus zu führen.

Hauptthemen (5)

1. Der neuartige Bund

  • Der neue Bund wurde in Jeremia 31 angekündigt und ist mit Israel und Juda geschlossen
  • Gott schreibt seine Gebote nicht mehr auf Steintafeln, sondern ins Herz
  • Der Heilige Geist gibt uns Kraft, die Gebote zu halten und zu wollen
  • Vollkommene Vergebung ist durch Jesus möglich
  • Der neue Bund ist keine Ersatztheologie - Israel wurde nicht ersetzt
  • Es ist eine Erneuerung und Vertiefung, keine Abschaffung

2. Pfingsten und die hebräischen Wurzeln

  • Pfingsten war ursprünglich ein jüdisches Fest zur Feier der Gesetzgebung am Sinai
  • Bei der Gesetzgebung starben 3000 Menschen durch Rebellion
  • An Pfingsten wurden 3000 Menschen durch den Heiligen Geist gerettet
  • Die ersten Christen feierten weiterhin die biblischen Feste
  • Sie gingen täglich in den Tempel und trafen sich in Häusern
  • Der Bruch kam durch Kaiser Konstantin (ca. 300 n.Chr.), der alles Jüdische abschaffte

3. Leben aus Gottes Kraft

  • Jesus verschärft die Gebote, schafft sie nicht ab
  • Religiöser Versuch aus eigener Kraft führt zu Krampf
  • Gott schenkt das Wollen und Vollbringen (Philipper 1,13)
  • Beispiel: Feinde lieben beginnt mit Gebet um Gottes Hilfe
  • Gehorsam führt zu Herzensveränderung durch den Heiligen Geist
  • Moral und Gebote des Alten Testaments bleiben gültig

4. Praktischer Dienst in Israel

  • ICF unterstützt seit Jahren Projekte auf jüdischer und arabischer Seite
  • Arbeitseinsätze bringen praktische Hilfe (Medikamente, Lebensmittel, Arbeit)
  • Ziel: Beide Brüder (Juden und Muslime) zu Jesus führen
  • Gemeinden auf beiden Seiten erleben Erweckung und Hoffnung
  • Alpha-Kurse zeigen große Offenheit für das Evangelium
  • Gebet für Israel und die Region ist kraftvoll und notwendig

5. Überwindung von Hass durch Jesus

  • Persönliche Zeugnisse von Arabern, die Hass gegen Juden überwunden haben
  • Das Gleichnis vom verlorenen Sohn zeigt den älteren Bruder, der nicht mitfeiert
  • Gott bietet übernatürliche Befreiung von generationellem Hass
  • Liebe ist die stärkste Waffe der Christen
  • Versöhnung zwischen Juden und Arabern ist durch Jesus möglich
  • Gemeinsame Tischgemeinschaft und Dienst verbinden

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Jeremia 31

Es kommt die Zeit, spricht der Herr, da will ich mit dem Hause Israel und dem Hause Judah einen neuen Bund schließen. Ich will mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben. Ich will ihr Gott sein und sie sollen mein Volk sein. Denn ich will ihnen ihre Missetat vergeben und ihre Sünde nicht mehr gedenken.

Hesekiel 36,26

Ich will euch ein neues Herz und einen neuen Geist geben. Das steinerne Herz aus eurem Fleisch nehmen und euch ein fleischernes Herz geben. Ich will meinen Geist in euch geben. Ich will solche Leute aus euch machen, die in meinen Geboten wandeln und meine Rechte halten.

5. Mose

Er fand ihn im Land, umgab ihn, gab auf ihn acht, behütete ihn wie sein Augapfel.

Philipper 1,13

Gott schenkt das Wollen und Vollbringen

Weitere Referenzen

  • Apostelgeschichte (Pfingsten, 3000 Getaufte)
  • Matthäusevangelium (Jesus' sechs Thesen: 'Ich aber sage euch')
  • Apostelgeschichte 15 (Entscheidung über Heidenchristen)
  • 3. Mose 17 und 18 (Gebote für Nichtjuden)
  • Lukas 15 (Gleichnis vom verlorenen Sohn)
  • Josua 5 (Josua begegnet dem Engel des Herrn)
  • Hebräer 12 (Jesus als Mittler des neuen Bundes)
  • Markus 13 (Wachen, beten und dienen)
  • Psalm 46 (Gott ist unsere Zuflucht und Stärke)

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Aus Gottes Kraft leben, nicht aus eigener Anstrengung: Erkenne, dass du Gottes Gebote nicht aus eigener Kraft halten kannst. Bete täglich: 'Herr, schreibe deine Gebote in mein Herz und schenke mir das Wollen und Vollbringen.' Kapituliere vor Gott und lass ihn durch seinen Geist in dir wirken.
  • 2 Für die Feinde deiner Seele beten: Identifiziere Menschen, die 'Feinde deiner Seele' sind - Menschen, bei denen du emotional wirst oder über die du negativ nachdenkst. Beginne täglich für sie zu beten, sie zu segnen und beobachte, wie Gott dein Herz verändert.
  • 3 Israel und die Region im Gebet unterstützen: Bete regelmäßig für Hoffnung in der Region, für Mut der Gemeinden auf jüdischer und arabischer Seite, und für mehr Arbeiter in der Ernte. Nimm an Gebetszeiten teil (z.B. sonntags nach dem Gottesdienst).
  • 4 Praktische Liebe durch Arbeitseinsätze zeigen: Erwäge, an Arbeitseinsätzen nach Israel teilzunehmen, um dort praktisch zu dienen - sei es auf Feldern, mit Hilfsgütern oder durch persönliche Begegnungen. Zeige Gottes Liebe durch konkrete Taten.
  • 5 Hebräische Wurzeln des Glaubens studieren: Nutze Ressourcen wie das Buch 'Roots' oder die Jerusalem Bible School, um die hebräischen Wurzeln deines Glaubens besser zu verstehen. Erkenne, dass das Alte Testament nicht veraltet ist, sondern auf Jesus hinweist.
  • 6 Großzügigkeit für Israel-Projekte: Unterstütze finanziell Projekte, die das Evangelium in Israel und der Westbank verbreiten, die messianische Gemeinden stärken und die praktische Hilfe leisten (Medikamente, Lebensmittel, etc.).