ICF Zürich
ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus.
Die DNA Gottes: Ein Geber sein
Wir sind auf Tag 10 unserer 21-tägigen Reise angelangt – die Hälfte liegt bald hinter uns! Heute geht es um eine tiefe Wahrheit: Gott selbst ist der größte Geber. Er gab seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, der die Fülle des perfekten Himmels verließ und in diese kalte, einsame, sündvolle Welt hinabstieg, um unsere Fehler und Sünden wegzunehmen. Diese DNA Gottes – das Geben – ist in uns hineingelegt. Es ist Teil unserer geistlichen Identität als Kinder Gottes. Wenn du zum Glauben kommst, ändert sich etwas im Herzen: von 'ich nehme' zu 'ich gebe'. Das ist keine Einbildung, sondern eine übernatürliche Transformation. Niemand hat zu wenig, um nicht geben zu können, und niemand hat zu viel, um nicht lernen zu müssen, großzügig zu sein. Geben ist ein Weg, eine Reise, auf der wir wachsen dürfen.
Danke Gott, dass Er die DNA des Gebens in dich hineingelegt hat. Bitte Ihn, dir zu helfen, diese Identität als Geber/Geberin anzunehmen.
Erkenne ich das Geben als Teil meiner göttlichen DNA, oder betrachte ich es als etwas Fremdes, das mir aufgezwungen wird?
Aufnahme vom 15. März 2026
Biblische Finanz-Prinzipien | Leo Bigger 2026-03-15 11:11
Gott ist ein verschwenderischer Geber, nicht bescheiden, und möchte uns in allen Bereichen segnen. Um finanziell frei zu werden, müssen wir den Armutsgeist ablegen, dem 80-10-10-Prinzip folgen (80% leben, 10% Zehnten, 10% sparen) und gute Verwalter der Ressourcen werden, die Gott uns anvertraut hat.
Hauptthemen
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1. Der Armutsgeist vs. Möglichkeitsdenken
- • Der Armutsgeist zeigt sich durch Eifersucht, Neid, Geiz und ein richtendes Herz gegenüber Menschen, die mehr haben
- • Bescheidenheit ist keine biblische Tugend - Gott ist in der Schöpfung verschwenderisch und nicht bescheiden
- • Christen sollten möglichkeitsdenkende Menschen sein, die Gott keine Grenzen setzen
- • Weder Armutsevangelium noch Wohlstandsevangelium, sondern Vertrauen, dass Gott versorgt, ob man viel oder wenig hat
2. Das 80-10-10-10 Budgetprinzip
- • 10% Zehnten für Gott - das ist heilig und gehört Gott, öffnet den Himmel für Segen
- • 10% sparen/investieren für Zeiten der Not (3-6 Monatslöhne als Rücklage)
- • 80% zum Leben - hier muss man eine klare Strategie entwickeln
- • Der Zehnten geht mathematisch nicht auf - es ist eine Herzenshaltung des Vertrauens
- • Man muss beim Lifestyle reduzieren, nicht beim Zehnten oder Sparen
3. Praktische Finanzstrategie entwickeln
- • Ein klares Budget erstellen - wissen, wo das Geld hingeht
- • Ein System entwickeln (Couverts, Budgetposten etc.), nicht einfach mit Karte bezahlen
- • Für Schutz und Bewahrung über Haus und Leben beten (gegen den Fressergeist)
- • In der Ehe unterschiedliche Ausgabeverhalten respektieren und Strategien finden
- • Wünsche und Ziele offen vor Gott halten - eine Wunschliste ist erlaubt
4. Praktische Spartipps
- • Kochen statt auswärts essen, keine Fertigprodukte
- • Nie Essen wegwerfen (Food Waste vermeiden)
- • Bei zu teurer Miete: kleinere Wohnung suchen
- • Nicht impulsiv kaufen, keine Dinge kaufen um andere zu beeindrucken
- • Limitkarten setzen, Twint und Paypal kontrollieren
- • Dinge verkaufen, die man nicht braucht
- • Von Süchten lösen (Zigaretten, Sportwetten, Onlyfans, Pornoseiten sind teuer)
- • Nicht an die Grenzen des Budgets gehen - immer Puffer lassen
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Er kann euch so reich beschenken, ja mit gutem geradezu überschütten, dass ihr zu jeder Zeit alles habt, was ihr braucht und mehr als das. So könnt ihr auch noch anderen auf verschiedenste Art und Weise Gutes tun.
Seid nicht hinter dem Geld her, sondern zufrieden mit dem, was ihr habt. Denn Gott hat uns versprochen: Ich lasse dich nie im Stich, nie wende ich mich von dir ab.
Es stimmt ja, als Christ zu leben bringt grossen Gewinn, allerdings nur dann, wenn man mit dem zufrieden ist, was man hat. Denn wir sind ohne Besitz auf die Welt gekommen und genauso werden wir sie auch wieder verlassen. Wenn wir zu essen haben und uns kleiden können, sollen wir zufrieden sein.
Wer geldgierig ist, bekommt nie genug. Und wer den Luxus liebt, hat immer zu wenig. Auch das Streben nach Reichtum ist darum total vergebens.
Der Herr wird euch vor jeder Krankheit bewahren. Die schrecklichen Seuchen, die ihr in Ägypten kennengelernt habt, wird er von euch fernhalten und stattdessen über die kommen lassen, die euch hassen.
Setzt euch zuerst für Gottes Reich ein und dafür, dass sein Wille geschieht. Dann wird er euch mit allem versorgen, was ihr zum Leben braucht.
Weitere Referenzen
- → Matthäus 23,23
- → Römer 8,38
- → Maleachi 3,10
Praktische Anwendung
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- 1 Budget nach 80-10-10-Prinzip erstellen: Erstelle ein konkretes Budget: 10% Zehnten für die Kirche, 10% sparen/investieren, 80% zum Leben. Definiere klare Budgetposten und entwickle ein System (z.B. Couverts), um Ausgaben zu kontrollieren.
- 2 Lifestyle anpassen, nicht Zehnten kürzen: Wenn das Budget nicht aufgeht, reduziere beim Lifestyle (kleinere Wohnung, weniger auswärts essen, Auto downgraden), aber nicht beim Zehnten oder Sparen. Der Zehnten ist eine Herzenshaltung des Vertrauens.
- 3 Für Schutz und Bewahrung beten: Bete regelmäßig für Schutz über dein Haus, deine Gesundheit, deine Finanzen, dass der 'Fressergeist' keine offenen Türen findet und nicht ständig Dinge kaputtgehen oder unerwartete Kosten entstehen.
- 4 Armutsgeist ablegen und andere feiern: Prüfe dein Herz auf Eifersucht, Neid und Geiz. Lerne, dich zu freuen, wenn Gott andere Menschen segnet. Sei ein Fan des Segens Gottes im Leben anderer, statt zu richten oder zu vergleichen.
- 5 Konkrete Spartipps umsetzen: Setze praktische Maßnahmen um: Koche selbst, wirf kein Essen weg, verkaufe Dinge die du nicht brauchst (tutti.ch), kündige unnötige Abos (Netflix), löse dich von teuren Süchten, kaufe nicht impulsiv.
- 6 Am Budgetkurs teilnehmen: Nimm am ICF Budgetkurs teil (22. März, online und vor Ort), um ganz praktische Hilfe zu bekommen, wie man ein Budget erstellt und Finanzen in Ordnung bringt.