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ICF Zürich

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ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus​​​​​​​​.

Täglicher Impuls
Montag

Ein Gott der Fülle

Zu Beginn der Fastenzeit dürfen wir uns bewusst machen: Wir haben einen Gott, der nicht bescheiden ist, sondern überreich gibt. In 2. Korinther 9,8 heißt es: 'Er kann mich reich beschenken, ja, mit Gutem geradezu überschütten, dass ich zu jeder Zeit alles habe, was ich brauche. Und noch mehr als das, so kann ich auch noch andere auf die verschiedene Art und Weise Gutes tun.' Gleichzeitig mahnt uns Hebräer 13,5 zur Zufriedenheit: Wir sind nicht hinter dem Geld her, sondern vertrauen darauf, dass Gott uns nie im Stich lässt. Diese beiden Wahrheiten bilden das Fundament für ein gesundes Verhältnis zu Finanzen. Gott möchte uns nicht im Mangel sehen, aber Geld darf auch nicht das Zentrum unseres Lebens sein. Wahrer Reichtum umfasst mehr als nur Finanzen – gesunde Beziehungen, eine vibrierende Gemeinde, Frieden in der Familie. Das alles sind Zeichen von Gottes Segen.

2. Korinther 9,8
Gebet

Danke Gott dafür, dass er dich mit allem versorgen möchte, was du brauchst, und bitte ihn, dir zu zeigen, wo du bereits reich beschenkt bist.

Herausforderung

Wo erkenne ich in meinem Leben bereits den überreichen Segen Gottes – auch jenseits von Finanzen?

"

Aufnahme vom 16. März 2026

Predigt

Mein Budget ist mein Maßstab | 21 Tage Beten, Fasten, Geben | Leo & Susanna Bigger | ICF Zürich

Montag, 16. März 2026
Nehemia 2:4-8
Kernaussage

Finanzielles Haushalten erfordert nicht nur Glauben, sondern auch konkrete Planung und Budgetierung nach biblischen Prinzipien. Wie Nehemia vor seinem Projekt plante, müssen Christen ihre Finanzen strukturieren: 10% geben, 10% sparen, 80% leben - wobei dieser Prozess Vision, Zeit und Gottes Hilfe benötigt.

In dieser achten Folge der 21-Tage-Serie über Beten, Fasten und Geben sprechen Leo und Susanna Bigger über das Thema "Mein Budget ist mein Maßstab". Sie betonen, dass man sich in der zweiten Fastenwoche in einem klaren geistlichen Zustand befindet und neue Themen hervorkommen. Anhand von Nehemia erklären sie, wie wichtig es ist, finanziell zu planen und nicht einfach blind im Glauben zu handeln, da viele Christen durch mangelnde Kalkulation in finanzielle Schwierigkeiten geraten sind. Das Ehepaar präsentiert ein Budget-Modell, bei dem man mit 80% des Einkommens lebt, 10% spendet und 10% spart. Sie erklären, dass dieser Übergang eine klare Vision erfordert, die größer sein muss als der Schmerz des Verzichts. Die Umsetzung braucht Zeit und Planung - man kann nicht von heute auf morgen alles ändern. Susanna beschreibt die drei Kategorien der Ausgaben: Verpflichtungen, Wünsche und Bedürfnisse. Sie ermutigen die Zuhörer, ihr Buch zu nutzen, das praktische Hilfen und Erfahrungen aus 35 Jahren enthält, und beten gemeinsam für göttliche Hilfe beim finanziellen Durchbruch.

Hauptthemen (5)

1. Das Budget-Prinzip (80-10-10)

  • 10% gehören Gott und müssen weggegeben werden - das ist heilig
  • 10% müssen gespart werden
  • 80% sind für den Lebensunterhalt vorgesehen
  • Viele sagen, das funktioniert nicht, aber es erfordert Anpassungen und Vision

2. Planung statt blindem Glauben

  • Viele Christen sind bankrott gegangen, weil sie Dinge nicht kalkuliert haben
  • Man braucht einen konkreten Plan, nicht nur eine Idee
  • Auch mit allen Ressourcen braucht man noch ein Wunder, aber Planung schließt das Wunder nicht aus
  • Nehemia fragte nach der Zeit und hatte einen Plan

3. Die Notwendigkeit einer Vision

  • Ohne Vision kann man die Reduzierung des Lifestyles nicht durchziehen
  • Die Vision muss größer sein als der Schmerz vom Cutten
  • Man gibt nicht aus Druck oder Pflichtgefühl, sondern aus Vision
  • Niemand ändert etwas im Leben ohne Vision

4. Kategorisierung der Ausgaben

  • Ausgaben werden in drei Kategorien unterteilt: Verpflichtungen, Wünsche und Bedürfnisse
  • Die größten Budgetposten sind Wohnen und Essen
  • Bei Verpflichtungen wie Miete kann man nicht sofort schrauben, aber sie müssen nicht so bleiben
  • Bei Bedürfnissen wie Haushalt und Essen kann man variieren und reduzieren

5. Der Prozess der Veränderung

  • Die Umstellung geht nicht von heute auf morgen
  • Es braucht Zeit und Vorbereitung
  • Man muss sich einen konkreten Termin setzen
  • Manche Dinge sind eine Entscheidung, andere brauchen Zeit (z.B. Wohnungswechsel)
  • Am Anfang muss man gewisse Dinge reduzieren, wie Saatgut, das in den Boden stirbt und dann wächst

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

Nehemia 2:4-8

Praktische Anwendung (6)

  • 1 Bete um Gottes Hilfe beim Sparen: Das Erste, was du machen musst, ist beten, dass Gott dich sparen lässt. Ohne die Hilfe Gottes wirst du diese Dinge nicht hinkriegen.
  • 2 Entwickle eine klare Vision: Definiere, warum du deine Finanzen ändern willst und worauf du hinarbeitest. Die Vision muss größer sein als der Schmerz der notwendigen Einschnitte.
  • 3 Erstelle einen konkreten Zeitplan: Setze dir einen realistischen Termin, bis wann du die 80-10-10 Prinzipien umgesetzt haben willst. Berücksichtige, dass manche Änderungen Zeit brauchen (z.B. Wohnungswechsel).
  • 4 Analysiere deine Ausgaben in Kategorien: Nutze die Budgettabelle aus dem Buch (über QR-Code verfügbar) und teile deine Ausgaben in Verpflichtungen, Wünsche und Bedürfnisse ein. Identifiziere, wo du reduzieren kannst.
  • 5 Habe Mut zu größeren Anpassungen: Sei bereit, auch bei großen Budgetposten wie Wohnen Veränderungen vorzunehmen. Denke in Möglichkeiten statt in Begrenzungen (z.B. Kinder können Zimmer teilen).
  • 6 Nimm dir Zeit für Reflexion während der Fastenzeit: Schaffe bewusst Zeit in deiner Agenda, um auf die Themen zu reflektieren, die während der Fastenzeit hervorkommen, damit du Gott auf neue Weise erleben kannst.