ICF Zürich
ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus.
Die DNA Gottes: Ein Geber sein
Wir sind auf Tag 10 unserer 21-tägigen Reise angelangt – die Hälfte liegt bald hinter uns! Heute geht es um eine tiefe Wahrheit: Gott selbst ist der größte Geber. Er gab seinen eigenen Sohn, Jesus Christus, der die Fülle des perfekten Himmels verließ und in diese kalte, einsame, sündvolle Welt hinabstieg, um unsere Fehler und Sünden wegzunehmen. Diese DNA Gottes – das Geben – ist in uns hineingelegt. Es ist Teil unserer geistlichen Identität als Kinder Gottes. Wenn du zum Glauben kommst, ändert sich etwas im Herzen: von 'ich nehme' zu 'ich gebe'. Das ist keine Einbildung, sondern eine übernatürliche Transformation. Niemand hat zu wenig, um nicht geben zu können, und niemand hat zu viel, um nicht lernen zu müssen, großzügig zu sein. Geben ist ein Weg, eine Reise, auf der wir wachsen dürfen.
Danke Gott, dass Er die DNA des Gebens in dich hineingelegt hat. Bitte Ihn, dir zu helfen, diese Identität als Geber/Geberin anzunehmen.
Erkenne ich das Geben als Teil meiner göttlichen DNA, oder betrachte ich es als etwas Fremdes, das mir aufgezwungen wird?
Aufnahme vom 10. März 2026
Hour of Prayer | Mammon oder Gott? | Leo Bigger & Susanna Bigger
Finanzielle Ängste entstehen durch den Geist des Mammons, der uns gefangen nehmen will. Gott möchte jedoch unser Versorger sein (Jahwe Jire) und lädt uns ein, ihm durch Geben zu vertrauen. Wenn wir unsere Ängste am Kreuz abgeben und im Glauben den Zehnten geben, öffnet Gott die Schleusen des Himmels über unserem Leben.
Hauptthemen
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1. Der Geist des Mammons versus Gott als Versorger
- • Mammon ist nicht gleich Geld, sondern ein Geist, eine Einstellung, die uns gefangen nimmt
- • Mammon erzeugt Ängste um die Zukunft, Geiz, Schulden und generelle Ängste
- • Gott ist Jahwe Jire, unser Versorger, der für alle unsere Bedürfnisse sorgt
- • Der Geist des Mammons kann nur durch Geben gebrochen werden
2. Verschiedene Ängste im Umgang mit Finanzen
- • Angst, zu kurz zu kommen wenn man gibt
- • Angst, den Lebensstandard nicht aufrechterhalten zu können
- • Angst, ausgenutzt zu werden
- • Angst, zu wenig zu haben wenn man den Zehnten gibt
- • Angst vor Mangel durch Geben
- • Unglaube, dass Gott sich wirklich um einen sorgt
3. Die Bundesbeziehung mit Gott
- • Ein Bund im Alten Testament bedeutete: alles was ich habe, gehört dir
- • Es ist keine abhängige Liebesbeziehung, sondern eine All-In-Beziehung
- • Gott hat alles gegeben (seinen Mantel) - wir haben Zugang zu allem was Er hat
- • Der Bund mit Gott kann nicht aufgelöst werden
4. Praktische Aspekte des Gebens
- • Der Zehnte sollte zuerst kommen, bevor der Rest verteilt wird
- • Es kann notwendig sein, den Lebensstandard zu senken um den Zehnten geben zu können
- • Gott zu prüfen beim Zehnten ist das einzige Mal, wo Gott sagt 'prüft mich'
- • Säen und Ernten geschieht nicht immer sofort - Geduld ist nötig
- • Gute Verwaltung bedeutet: ich mache meinen Teil, dann macht Gott seinen Teil
5. Das Schaf und der Hirte
- • Ein Schaf macht sich keine Sorgen, sondern vertraut dem Hirten
- • Ein Schaf sieht nur sieben Meter weit - genauso unsere Perspektive
- • Wir müssen uns entscheiden, dem Hirten zu vertrauen trotz begrenzter Sicht
- • Die Frage ist: Ist der Herr wirklich dein Hirte?
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Der Herr ist mein Hirte, mir wird nichts mangeln
Mach dir also keine Sorgen und frag nicht, werden wir genug zu essen haben und was werden wir trinken, was sollen wir anziehen? Nur Menschen, die Gott nicht kennen, lassen sich von solchen Dingen bestimmen. Euer Vater im Himmel weiss doch genau, dass ihr dies alles braucht.
Er kann euch so reich beschenken, ja mit Gutem geradezu überschütten, dass ihr zu jeder Zeit alles habt, was ihr braucht und mehr als das. So könnt ihr auch noch anderen auf verschiedenste Art und Weise Gutes tun.
Bringt den ganzen Zehnten ins Vorratshaus und prüft mich, ob ich dann nicht die Fenster oder die Schleusen vom Himmel öffnen werde
Alle eure Sorgen werft auf ihn, denn er sorgt für euch
Ich will dich nicht aufgeben und dich niemals verlassen
Wenn nun ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gute Gaben zu geben wisst, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn darum bitten
Schau nach vorne, denn ich will etwas Neues tun, es hat schon begonnen, habt ihr es noch nicht gemerkt, denn durch die Wüste will ich eine Strasse bauen, Flüsse sollen in der Einöde fliessen
Praktische Anwendung
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- 1 Ängste am Kreuz abgeben: Bringe jede konkrete Angst bezüglich Finanzen bewusst zum Kreuz und lade Jesus ein, diese Angst durch sein Vertrauen zu ersetzen. Visualisiere, wie Jesus dich voller Liebe anschaut und willkommen heißt.
- 2 Den Zehnten als Erstes einsetzen: Setze den Zehnten (10%) an die erste Stelle im Budget, bevor andere Ausgaben verteilt werden. Heilige diesen Betrag als etwas, das Gott gehört und eine besondere Stellung hat.
- 3 Lebensstandard überprüfen und anpassen: Gehe durch deine Fixkosten und Ausgaben durch und prüfe mit Hilfe des Heiligen Geistes, welche Posten nicht in dein Budget gehören. Sei bereit, deinen Lebensstandard zu senken, was nicht weniger Lebensqualität bedeuten muss.
- 4 Besitz reduzieren und vereinfachen: Verkaufe oder gebe Dinge weg, die du nicht wirklich brauchst. Reduziere in verschiedenen Bereichen (Kleidung, Schuhe, etc.), um Ressourcen freizusetzen und weniger Stauraum zu benötigen.
- 5 Mit Weisheit geben und investieren: Bitte Gott um göttliche Weisheit im Umgang mit deinen Ressourcen. Lerne zu unterscheiden, wo und wie du weise investieren und geben kannst, ohne immer in die gleichen Fallen zu geraten.
- 6 Gottes Versorgung erwarten und erkennen: Öffne dich dafür, dass Gottes Versorgung nicht nur finanziell kommt, sondern auch durch Freude, Gesundheit, gute Beziehungen, Frieden in der Familie und andere unbezahlbare Segnungen.
- 7 Ein Budget erstellen und Fixkosten aufschreiben: Falls noch nicht vorhanden, erstelle ein Budget. Schreibe einen Monat lang alle Fixkosten und Rechnungen auf, um einen Überblick zu bekommen und bewusste Entscheidungen treffen zu können.