Kirche für Düsseldorf e.V.
Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.
Täglicher Impuls Montag Gedankenmauern einreißen
In unserem Kopf existieren Gedankenmauern – festgefahrene Überzeugungen, die uns davon abhalten, Neues zu entdecken. Eine der häufigsten lautet: 'Wer an die Wissenschaft glaubt, kann nicht gleichzeitig an Gott glauben.' Diese Mauer entsteht aus einem Startgedanken, und jede neue Erfahrung wird dann durch diese Brille bewertet.
Doch was wäre, wenn 'Glaube oder Wissenschaft' die falsche Frage ist? Wissenschaft und Glaube beantworten unterschiedliche Fragen: Die Wissenschaft erklärt das 'Wie' – wie funktioniert etwas. Der Glaube beantwortet das 'Warum' – welche Bedeutung hat es. Die Wissenschaft kann Schallwellen messen, aber nicht erklären, warum ein Lied uns zu Tränen rührt. Wie Isaac Newton sagte: 'Gravitation erklärt die Bewegung der Planeten, aber sie kann nicht erklären, wer die Planeten in Bewegung gesetzt hat.'
Das eine macht das andere nicht überflüssig. Es ist Zeit, unsere Gedankenmauern niederzureißen.
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In unserem Kopf existieren Gedankenmauern – festgefahrene Überzeugungen, die uns davon abhalten, Neues zu entdecken. Eine der häufigsten lautet: 'Wer an die Wissenschaft glaubt, kann nicht gleichzeitig an Gott glauben.' Diese Mauer entsteht aus einem Startgedanken, und jede neue Erfahrung wird dann durch diese Brille bewertet. Doch was wäre, wenn 'Glaube oder Wissenschaft' die falsche Frage ist? Wissenschaft und Glaube beantworten unterschiedliche Fragen: Die Wissenschaft erklärt das 'Wie' – wie funktioniert etwas. Der Glaube beantwortet das 'Warum' – welche Bedeutung hat es. Die Wissenschaft kann Schallwellen messen, aber nicht erklären, warum ein Lied uns zu Tränen rührt. Wie Isaac Newton sagte: 'Gravitation erklärt die Bewegung der Planeten, aber sie kann nicht erklären, wer die Planeten in Bewegung gesetzt hat.' Das eine macht das andere nicht überflüssig. Es ist Zeit, unsere Gedankenmauern niederzureißen.
In unserem Kopf existieren Gedankenmauern – festgefahrene Überzeugungen, die uns davon abhalten, Neues zu entdecken. Eine der häufigsten lautet: 'Wer an die Wissenschaft glaubt, kann nicht gleichzeitig an Gott glauben.' Diese Mauer entsteht aus einem Startgedanken, und jede neue Erfahrung wird dann durch diese Brille bewertet. Doch was wäre, wenn 'Glaube oder Wissenschaft' die falsche Frage ist? Wissenschaft und Glaube beantworten unterschiedliche Fragen: Die Wissenschaft erklärt das 'Wie' – wie funktioniert etwas. Der Glaube beantwortet das 'Warum' – welche Bedeutung hat es. Die Wissenschaft kann Schallwellen messen, aber nicht erklären, warum ein Lied uns zu Tränen rührt. Wie Isaac Newton sagte: 'Gravitation erklärt die Bewegung der Planeten, aber sie kann nicht erklären, wer die Planeten in Bewegung gesetzt hat.' Das eine macht das andere nicht überflüssig. Es ist Zeit, unsere Gedankenmauern niederzureißen.
Bitte Gott, dir zu zeigen, wo du festgefahrene Überzeugungen hast, und dir zu helfen, diese Mauern Stein für Stein abzubauen.
Welche Gedankenmauer hält dich möglicherweise davon ab, Glaube und Wissen miteinander zu verbinden?
Aufnahme vom 19. Juli 2026
Predigt Gottesdienst 19.07.26
Sonntag, 19. Juli 2026 Psalm 18 Kernaussage Zweifel sind nicht das Gegenteil von Glauben, sondern können eine Einladung zu einem tieferen, stärkeren und authentischeren Glauben sein. Gesunde Theologie hat keine Angst vor echten Fragen und lädt uns ein, mit unseren Zweifeln nicht von Jesus wegzulaufen, sondern zu ihm zu kommen und auf ihm als festem Fundament neu aufzubauen.
Dieser Gottesdienst der Kirche für Düsseldorf beginnt mit einer ausgedehnten Lobpreiszeit, in der die Gemeinde Jesus anbetet und seine Größe bekennt. Nach der Anbetung folgt eine besondere Segnung für Finn, einen 15-jährigen Teilnehmer des Preteens-Programms (jetzt Teens genannt), der kürzlich getauft wurde. Die Gemeinde betet für Familien mit erwarteten Geburten, eine bevorstehende Hochzeit und eine trauernde Familie.
Die Hauptpredigt von Pastor Stefan Dams eröffnet eine neue Serie über "Gesunde Theologie" und beschäftigt sich mit dem Umgang mit Zweifeln im Glauben. Anhand der Geschichte von Petrus, der auf dem Wasser geht, zeigt er, dass Zweifel nicht das Gegenteil von Glauben sind, sondern eine Einladung zu tieferem Vertrauen. Er betont, dass jeder Zweifel auch auf Glaubensannahmen beruht und ermutigt die Gemeinde, sowohl ihren Glauben als auch ihre Zweifel zu prüfen. Die zentrale Botschaft ist, dass Jesus Christus das feste Fundament ist, auf dem echter Glaube aufbaut, nicht menschliche Prägungen oder Erwartungen. Weiterlesen
Gottesdienst 19.07.26
Zweifel sind nicht das Gegenteil von Glauben, sondern können eine Einladung zu einem tieferen, stärkeren und authentischeren Glauben sein. Gesunde Theologie hat keine Angst vor echten Fragen und lädt uns ein, mit unseren Zweifeln nicht von Jesus wegzulaufen, sondern zu ihm zu kommen und auf ihm als festem Fundament neu aufzubauen.
Hauptthemen (6)
1. Zweifel ist nicht das Gegenteil von Glauben
- • Zweifel bedeutet nicht automatisch, dass man kein Christ mehr ist oder von Gott weg ist
- • Viele biblische Figuren hatten Zweifel: die Psalmen sind voller Fragen, Hiob, Jeremia, Habakkuk, Thomas, Petrus stellten Fragen
- • Der Vater mit dem kranken Kind betete: 'Ich glaube, hilf meinem Unglauben' - ein ehrliches Gebet
- • Jesus begegnet Zweifelnden mit ausgestreckter Hand, nicht mit Verurteilung
- • Echter Glaube ist nicht die Abwesenheit von Zweifel, sondern lernt, mit Zweifel zu Jesus zu gehen
2. Es ist wichtig zu verstehen, warum ich zweifle
- • Nicht jeder Zweifel hat dieselbe Wurzel und braucht deshalb nicht dieselbe Antwort
- • Zweifel können entstehen durch: unbeantwortete Fragen, Wissenschaft, die Exklusivität von Jesus, Leid, Verletzungen in der Kirche
- • Nicht jeder Stein im Glaubenskonstrukt gehört wirklich zum Fundament
- • Gesunde Theologie fragt nicht nur 'Was glaube ich?', sondern auch 'Warum glaube ich das? Woher kommt das?'
- • Man muss unterscheiden zwischen tragenden Steinen (z.B. 'Gott ist gut') und falschen Erwartungen (z.B. 'Gott muss immer so handeln, wie ich es will')
3. Zweifel ist nicht neutral
- • Jeder Zweifel glaubt auch etwas - jeder Zweifel steht auf einer Annahme
- • Nicht nur Glaube hat Voraussetzungen, auch Zweifel hat Voraussetzungen
- • Der Atheist glaubt etwas, der Naturalist glaubt etwas - die Frage ist, worauf setzt man seinen Glauben
- • Prüfe deinen Glauben, aber prüfe auch deine Zweifel
- • Frage nicht nur 'Warum zweifle ich an Gott?', sondern auch 'Worauf vertraue ich stattdessen?'
4. Gesunde Dekonstruktion reißt nicht Jesus ein, sondern falsche Fundamente
- • Gesunde Dekonstruktion ist die aufrichtige Überprüfung von Überzeugungen, um loszulassen, was nicht wahr ist, damit man festhalten kann, was wahr ist
- • Jesus selbst hat Dekonstruktion betrieben: 'Ihr habt gehört... ich aber sage euch'
- • Martin Luther wollte zurück zur Bibel, zum Evangelium - nicht alles zerstören
- • Gefährliche Dekonstruktion sagt 'Ich reiße alles ein', gesunde Dekonstruktion sagt 'Ich lasse los, was nicht wahr ist, damit ich fester ergreifen kann, was wahr ist'
- • Vielleicht musst du nicht Jesus loswerden, sondern dein falsches Bild von Jesus
5. Rekonstruktion: Neu auf Jesus aufbauen
- • Jesus Christus ist das Fundament, nicht unsere Prägung, Emotionen oder Fähigkeiten
- • Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, fang bei Jesus an - lies die Evangelien
- • Lies die Bibel durch die Linse von Jesus, nicht durch die Linse von Verletzung, Angst oder schlechten Erfahrungen
- • Jesus ist nicht ein Stein unter vielen, er ist das Fundament, auf dem wir aufbauen
- • Christlicher Glaube lebt nicht von der Stärke deines Glaubens, sondern von der Stärke dessen, auf den du vertraust
6. Jesus begegnet Zweifelnden mit Gnade
- • Petrus ging auf dem Wasser, sah auf den Wind und begann zu sinken - Jesus streckte sofort seine Hand aus
- • Thomas zweifelte an der Auferstehung - Jesus kam und lud ihn ein: 'Komm, sieh meine Hände, sieh meine Seite'
- • Petrus verleugnete Jesus dreimal - Jesus stellte ihm dreimal die Frage 'Liebst du mich?' und gab ihm wieder einen Auftrag
- • Deine Zweifel müssen nicht das Ende deiner Geschichte sein
- • Jesus lädt uns ein, unser Leben auf einen Felsen zu bauen, nicht auf einen wackeligen Jenga-Turm
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Der Herr ist mein Fels, meine Festung und mein Retter. Mein Gott, meine Zuflucht, mein sicherer Ort. Er ist mein Schild, mein starker Helfer, meine Burg auf unbezwingbarer Höhe.
Er ging mit ihnen um wie ein Adler, der seinen Jungen das Fliegen lehrt. Der scheucht sie aus dem Nest, begleitet ihren Flug und wenn sie fallen, ist er da. Er breitet seine Schwingen unter ihnen auf und fängt sie auf.
Gedanken, die Hoffnung und Zukunft zu geben
Herr, wenn du es bist, befehle mir zu dir aufs Wasser zu kommen. [...] Als er aber den starken Wind sah, fürchtete er sich. Und als er anfing zu sinken, schrie er und sprach: Herr, rette mich. Jesus aber streckte sogleich die Hand aus, er griff ihn und sprach zu ihm: Du Kleingläubiger, warum hast du gezweifelt?
Ich glaube, hilf meinem Unglauben
Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich
Einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus
Ihr habt gehört, dass gesagt wird, du sollst deinen Nächsten lieben und deinen Feind hassen. Ich aber sage euch, liebt eure Feinde, segnet die euch fluchen, tut wohl denen, die euch hassen und bittet für die, welche euch beleidigen und verfolgen
Ich glaube es erst, wenn ich seine durchbohrten Hände gesehen habe. Mit meinen Fingern will ich sie fühlen und meine Hand will ich in die Wunden an seine Seite legen
Weitere Referenzen
- → Matthäus 16,22
- → Matthäus 5
Praktische Anwendung (5)
- 1 Bringe deine Zweifel zu Jesus, nicht weg von ihm: Wenn du Zweifel, Fragen oder Unsicherheiten hast, laufe nicht vor Jesus weg, sondern komme mit deinen Fragen zu ihm. Jesus begegnet Zweifelnden mit ausgestreckter Hand, nicht mit Verurteilung.
- 2 Prüfe nicht nur deinen Glauben, sondern auch deine Zweifel: Frage dich nicht nur 'Warum zweifle ich an Gott?', sondern auch 'Worauf vertraue ich stattdessen?' Jeder Zweifel hat Voraussetzungen - prüfe, ob das, worauf dein Zweifel aufbaut, tragfähiger ist als dein Glaube.
- 3 Lies die Bibel durch die Linse von Jesus: Wenn du nicht weißt, wo du anfangen sollst, lies die Evangelien (Matthäus, Markus, Lukas, Johannes) und schaue, wie Jesus den Zweifelnden, Verletzten und Suchenden begegnet. Lies die Bibel durch die Linse von Jesus, nicht durch Verletzung oder Angst.
- 4 Unterscheide zwischen Fundament und Prägung: Prüfe, welche Überzeugungen wirklich zum biblischen Fundament gehören (z.B. 'Gott ist gut', 'Jesus ist der Weg') und was menschliche Prägung, Kultur oder falsche Erwartungen sind. Lasse los, was nicht wahr ist, um fester zu halten, was wahr ist.
- 5 Baue dein Leben auf Jesus als Fundament neu auf: Jesus Christus ist das Fundament, nicht deine Leistung, Emotionen oder Kontrolle. Baue dein Leben auf ihm auf - er ist der Fels, der auch im Sturm trägt.