Ev. Freikirche Kreuzheide
Eine Gemeinde von über 200 Mitgliedern mit Programmen für alle Altersgruppen und einem herzlichen Miteinander.
Die Gefahr der Verantwortungsflucht
Pilatus erkannte Jesu Unschuld und erklärte öffentlich: 'Ich kann keine Schuld an ihm finden.' Nach römischem Gesetz hätte der Prozess damit enden müssen. Doch statt gerecht zu urteilen, suchte Pilatus nach einem Ausweg. Er fürchtete den Aufruhr und die politischen Konsequenzen. Anstatt klar Position zu beziehen, versuchte Pilatus, seine Verantwortung auf die Menge abzuwälzen. Er bot ihnen die Wahl zwischen Jesus und Barabbas. Das Ergebnis war verheerend: Der Unschuldige wurde verworfen, der Schuldige freigelassen. Es gibt Momente im Leben, in denen wir Verantwortung tragen - in der Familie, bei der Arbeit, in der Gemeinde, in der Gesellschaft. Wenn wir unserer Verantwortung ausweichen und sie einfach anderen überlassen, entstehen genau die Ungerechtigkeiten, die wir vermeiden wollen. Pilatus zeigt uns, wohin Verantwortungsflucht führt: zu Unrecht und Leid.
Bete um Mut und Weisheit, die Verantwortung zu übernehmen, die Gott dir anvertraut hat, und gerecht zu handeln.
Gibt es Bereiche in deinem Leben, in denen du Verantwortung trägst, aber versuchst, sie auf andere abzuwälzen?
Aufnahme vom 8. März 2026
Livestream der Freikirche Kreuzheide am 08.03.2026
Gott macht alles neu, wie die Jahreslosung aus Offenbarung 21,5 verspricht. Veränderung kann schmerzhaft sein, aber Gott begegnet uns gerade in Zeiten der Stille und des Wartens, nicht nur im Erfolg. Als Gemeinde sollen Alt und Jung zusammen als Familie vorangehen und füreinander da sein.
Hauptthemen
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1. Johannes auf Patmos - Gottes Begegnung in der Stille
- • Johannes war auf der Insel Patmos verbannt, fern von seinem aktiven Dienst mit Jesus
- • Gerade in dieser vermeintlichen Isolation und im 'Nichts' ergriff ihn der Geist Gottes
- • Dort empfing er die größte Vision der Weltgeschichte - die Offenbarung
- • Gott braucht nicht unseren Erfolg, sondern unsere Stille und ein hingebungsvolles Herz
2. Veränderung tut weh - aber ist notwendig
- • Veränderungen sind schmerzhaft, egal ob jung oder alt
- • Wir müssen den Vorhang wegziehen und die dunklen Flecken in unserem Herzen Jesus zeigen
- • Die 'Insel Patmos' in unserem Leben ist nicht das Ende, sondern Gottes Vorbereitung
- • Wir sollten den Schmerz der Veränderung in die Hand nehmen und mit Jesus gehen
3. Alt und Jung als Familie in der Gemeinde
- • Die Jahreslosung gilt besonders für die Gemeinde als Ganzes
- • Ältere sollen Jüngere an die Hand nehmen und aus ihrer Erfahrung weitergeben
- • Jüngere bringen Energie und Gotteskraft mit
- • Gemeinde funktioniert wie eine Familie, wo verschiedene Generationen einander unterstützen
4. Drei Punkte für den Umgang mit Veränderung
- • Vertraue: Gottes Pläne stehen fest - denen die Gott lieben, dient alles zum Guten
- • Erwarte: Das Neue kommt, wo wir das Alte loslassen
- • Lebe im Jetzt: Das Reich Gottes beginnt heute - Christus lebt in mir
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Ich war auf der Insel Patmos. Am Tag des Herrn wurde ich vom Geist Gottes ergriffen.
Siehe, ich mache alles neu.
Denen, die Gott lieben, dient alles zum Guten.
Das Alte ist vergangen und siehe, Neues ist geworden. Gehört also jemand zu Christus, dann ist er ein neuer Mensch. Was vorher war, ist vergangen, etwas völlig Neues hat begonnen.
Ich lebe aber, doch nun nicht ich, sondern Christus lebt in mir.
Praktische Anwendung
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- 1 Öffne dein Herz für Gott in der Stille: Auch wenn du dich in einer ruhigen Phase oder 'auf Patmos' fühlst, erkenne, dass Gott dir gerade dort begegnen möchte. Nutze die Stille, um ihm mit einem hingebungsvollen Herzen zu begegnen.
- 2 Lasse das Alte los und erwarte das Neue: Schiebe den Vorhang zur Seite, hinter dem du Probleme und Sorgen versteckst. Bringe sie vor Jesus und sei bereit, Veränderungen zuzulassen, auch wenn sie schmerzhaft sind.
- 3 Baue Brücken zwischen den Generationen: Wenn du älter bist, nimm Jüngere an die Hand und teile deine Erfahrungen. Wenn du jünger bist, sei offen für die Weisheit der Älteren und bringe deine Energie ein. Gemeinsam als Familie in Gottes Namen wandeln.
- 4 Nutze Gebetsgemeinschaft: Erkenne den Wert des füreinander Betens. Öffne dein Herz für andere und suche aktiv Gebet und Gemeinschaft, besonders wenn Veränderung ansteht.