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ICF München

Arnulfstraße 17, 80335 München

ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus

Täglicher Impuls
Donnerstag

Der Weg führt durch das Kreuz

Der Zugang zur Gegenwart Gottes ist nicht durch unsere Leistung oder Anstrengung möglich - auch nicht durch Fasten. Der Weg in die Gegenwart Gottes führt immer durch das Kreuz. Als Jesus am Kreuz starb, zerriss der Vorhang im Tempel, der das Allerheiligste - die pure Gegenwart Gottes - vom Rest abtrennte. Jesus starb in doppelter Funktion: als Priester, der in die Gegenwart Gottes eintritt, und als Opfer. Das bedeutet: Nicht unsere Kraft, nicht unsere Fastenleistung, nicht unsere Frömmigkeit verschafft uns Zugang zu Gott. Es ist allein das, was Jesus am Kreuz getan hat. Fasten zeigt uns unsere Götzen, aber Jesus am Kreuz entfernt sie. Fasten macht uns hungrig nach Gott, aber Jesus stillt diesen Hunger. Wenn wir die Gegenwart Gottes erleben wollen, müssen wir zum Kreuz kommen - dort ist der Vorhang zerrissen, dort ist der Weg frei.

Matthäus 27,51
Gebet

Jesus, danke dass du am Kreuz für mich gestorben bist und mir den Weg in die Gegenwart Gottes geöffnet hast. Hilf mir, nicht auf meine eigene Kraft zu vertrauen, sondern auf dein vollbrachtes Werk.

Herausforderung

Versuche ich manchmal, mir durch meine Leistung oder Frömmigkeit den Zugang zu Gott zu verdienen? Vertraue ich wirklich darauf, dass Jesus am Kreuz alles getan hat?

"

Aufnahme vom 27. Januar 2026

Predigt

Better Together: Gemeinschaft kann verletzen – lerne konstruktiv damit umzugehen

Dienstag, 27. Januar 2026
In diesem Leadership Podcast spricht Tobias Teich, Pastor der ICF München, über das Thema "Better Together" und den Umgang mit Schmerz und Verletzungen in Familie, Kirche und Business. Er erklärt, dass Gott uns begrenzt und zur Ergänzung geschaffen hat - wie Puzzleteile, die zusammen ein Bild ergeben. Viele Menschen sind frustriert und verletzt von Kirche und Familie, weil sie von anderen erwarten, alles zu sein, anstatt zu verstehen, dass jeder nur ein Puzzleteil beiträgt. Der Hauptgrund für Schmerz liegt darin, dass wir uns gegenseitig nicht erkennen und nicht wissen, wie wir unsere individuellen Gaben und Schwächen einbringen können. Teich teilt persönliche Beispiele aus Meetings, wo mangelnde Kommunikation und fehlendes gegenseitiges Verständnis zu Frustration führten. Er betont, dass Heilung nicht durch Vermeidung kommt, sondern durch den Weg der Versöhnung und Vergebung. Jesus lehrt uns im Vaterunser zu vergeben, wie uns vergeben wurde. Die entscheidende Frage ist: Sitze ich auf dem Richterstuhl oder Jesus? Wenn wir nicht vergeben lernen, bleiben wir unter "Folterknechten" der Bitterkeit und Isolation. Der Podcast endet mit einem Aufruf, sich vom Heiligen Geist lehren zu lassen, wie wir einander tiefer erkennen und in Liebe begegnen können, damit Familien und Kirchen transformiert werden.