ICF München
ICF ist eine freie, überkonfessionelle Kirche auf biblischer Grundlage. Authentisch, relevant und begeistert vom Leben mit Jesus
Der Weg führt durch das Kreuz
Der Zugang zur Gegenwart Gottes ist nicht durch unsere Leistung oder Anstrengung möglich - auch nicht durch Fasten. Der Weg in die Gegenwart Gottes führt immer durch das Kreuz. Als Jesus am Kreuz starb, zerriss der Vorhang im Tempel, der das Allerheiligste - die pure Gegenwart Gottes - vom Rest abtrennte. Jesus starb in doppelter Funktion: als Priester, der in die Gegenwart Gottes eintritt, und als Opfer. Das bedeutet: Nicht unsere Kraft, nicht unsere Fastenleistung, nicht unsere Frömmigkeit verschafft uns Zugang zu Gott. Es ist allein das, was Jesus am Kreuz getan hat. Fasten zeigt uns unsere Götzen, aber Jesus am Kreuz entfernt sie. Fasten macht uns hungrig nach Gott, aber Jesus stillt diesen Hunger. Wenn wir die Gegenwart Gottes erleben wollen, müssen wir zum Kreuz kommen - dort ist der Vorhang zerrissen, dort ist der Weg frei.
Jesus, danke dass du am Kreuz für mich gestorben bist und mir den Weg in die Gegenwart Gottes geöffnet hast. Hilf mir, nicht auf meine eigene Kraft zu vertrauen, sondern auf dein vollbrachtes Werk.
Versuche ich manchmal, mir durch meine Leistung oder Frömmigkeit den Zugang zu Gott zu verdienen? Vertraue ich wirklich darauf, dass Jesus am Kreuz alles getan hat?
Aufnahme vom 24. Februar 2024
Amore Session 3 DGS: Erfüllte Sexualität: Gottes Plan für Liebe ohne Scham | Tobias & Frauke Teichen
Gott ist der Erfinder der Sexualität und möchte, dass Ehepaare in diesem Bereich Heilung, Freiheit und Freude erleben. Durch Kommunikation miteinander und mit Gott können Paare ihre Unterschiedlichkeit annehmen und ihre Sexualität als göttliches Geschenk neu entdecken. Jesus ist der Retter, der auch in diesem intimen Bereich Scham, Angst und Verletzungen heilen kann.
Hauptthemen
(7)
1. Gottes Schöpfungsordnung für Sexualität
- • Gott ist der Erfinder der Sexualität, nicht eine menschliche Erfindung
- • In der ursprünglichen Schöpfung waren Mann und Frau nackt ohne Scham
- • Durch den Sündenfall sind Scham, Angst und Verletzungen in die Sexualität eingezogen
- • Die Unterschiedlichkeit zwischen Mann und Frau in der Sexualität ist von Gott weise gestaltet
2. Unterschiede zwischen Mann und Frau
- • Frauen brauchen emotionale Nähe, um sexuelle Lust zu spüren
- • Männer brauchen oft Sexualität, um sich emotional nahe zu fühlen
- • Diese Unterschiede sind eine Herausforderung, aber auch eine Chance zur gegenseitigen Annahme
- • Ohne Verständnis wird Sexualität leicht zum Schlachtfeld mit Vorwürfen und Verletzungen
3. Kommunikation als Schlüssel
- • Kommunikation ist der Dreh- und Angelpunkt für gelingende Sexualität
- • Es fällt besonders schwer über Sexualität zu sprechen, weil wir nackt und verletzlich sind
- • Wichtig ist, dass Partner einander zuhören ohne zu bewerten oder zu verurteilen
- • Fragen stellen ist ein wichtiger Weg, um Scham abzubauen und Bedürfnisse zu verstehen
- • Nach längerer Sexabstinenz braucht es behutsames Annähern, nicht abruptes Umlegen eines Schalters
4. Intimität und Verbundenheit
- • Gelingende Kommunikation schafft Vertrautheit, Nähe und Verbundenheit
- • Die Ehe ist ein Bund, ein intimes Miteinander von dem die Welt ausgeschlossen ist
- • Nackt nebeneinander liegen und sich mitteilen vertieft die Verbundenheit
- • Das Vorspiel ist der Sex, nicht nur etwas davor - Zärtlichkeiten müssen nicht zwingend zum Geschlechtsakt führen
5. Praktische Herausforderungen
- • Sexualität bleibt nicht auf Dauer spontan, sie muss auch geplant werden
- • 43 Prozent der Paare geben an, dass es nicht zu Sex kommt wegen Zeitmangel oder Störungen durch Kinder
- • Sexualität ist ein Entwicklungsprozess mit Störungen und Irritationen
- • Es gibt Zeiten, wo Sex auf Eis gelegt werden muss, aber er darf nicht vergessen werden
- • Die Auslöschung der Sexualität ist eine teuflische Strategie
6. Gottes Hilfe und Heilung
- • Jesus kann auch in der Sexualität Retter und Heiler sein
- • Gott ist denen nahe, die verzweifelt sind und rettet die ohne Hoffnung
- • Bibelverse und Gebete über die Sexualität aussprechen kann transformierend wirken
- • Gott möchte Paaren helfen, ihr 'verheißenes Land' der Sexualität einzunehmen
- • Worte können segnen oder verfluchen - Ehepartner sollen Propheten sein, keine Kritiker
7. Vergleichen stoppen
- • Paare sollen sich nicht mit anderen vergleichen
- • Jedes Paar muss herausfinden, was für sie persönlich passt
- • Sexualität kann die schönste Sache sein, aber auch die herausforderndste oder schmerzhafteste
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Darum verlässt ein Mann seine Eltern, verbindet sich so eng mit seiner Frau, dass die beiden eins sind mit Leib und Seele. Der Mann und die Frau waren nackt, sie schämten sich aber nicht.
Seid fruchtbar und mehrt euch, regt euch auf der Erde und mehrt euch auf ihr.
Der Mann soll seine Frau nicht vernachlässigen. Und die Frau soll sich ihrem Mann nicht entziehen. Denn weder die Frau noch der Mann dürfen alleinmächtig über den Körper verfügen. Sie gehören einander.
Der Herr ist denen nahe, die verzweifelt sind und rettet diejenigen, die alle Hoffnung verloren haben. Zwar bleiben auch dem, der sich an Gott hält, Schmerz und Leid nicht erspart, doch aus allem befreit ihn der Herr.
Weitere Referenzen
- → 1. Korinther 7,5
Praktische Anwendung
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- 1 Stelle Fragen statt Forderungen: Frage deinen Partner regelmäßig: 'Was möchtest du? War es für dich schön? Was wünschst du dir?' Diese Fragen helfen, Scham abzubauen und die Bedürfnisse des anderen zu verstehen.
- 2 Sei Prophet, nicht Kritiker: Rede segnend über deinen Partner und seinen Körper. Deine Worte haben Kraft zu segnen oder zu verfluchen - wähle bewusst ermutigende, prophetische Worte statt kritischer Bemerkungen.
- 3 Plant bewusst Zeit für Intimität: Sexualität bleibt nicht automatisch lebendig. Plant konkret Zeit füreinander ein und seid kreativ in der Gestaltung eurer Intimität.
- 4 Bete über eure Sexualität: Lade Jesus konkret in diesen Bereich eures Lebens ein. Bete vor intimen Momenten um Gottes Hilfe und sprich biblische Wahrheiten über eure Sexualität aus.
- 5 Entwickelt spielerische Lösungen: Bei unterschiedlichem Verlangen können kreative Lösungen wie 'Schere, Stein, Papier' helfen, ohne ständige Diskussionen oder Vorwürfe einen Weg zu finden.
- 6 Kommuniziert auch nonverbal: Haltet euch an den Händen und kommuniziert durch Handdrücken. Körperliche Berührung kann helfen, Dinge auszudrücken, die schwer in Worte zu fassen sind.
- 7 Vergleicht euch nicht mit anderen: Findet gemeinsam heraus, was für euch als Paar passt, statt euch an anderen Paaren zu messen. Jede Ehe ist einzigartig.
- 8 Nehmt eure Bedürfnisse ernst: Besonders Frauen: Gebt euch nicht mit Mittelmäßigkeit zufrieden. Gott möchte, dass beide Partner auf ihre Kosten kommen und Erfüllung erleben.