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Montag

Ein gesegnetes Volk – nicht wegen Perfektion

Die Geschichte von Bileam und Balak zeigt uns eine erstaunliche Wahrheit: Gott schützt und segnet sein Volk nicht wegen ihrer Perfektion. Der König von Moab beauftragte den Wahrsager Bileam, Israel zu verfluchen, doch Gott sagte klar: 'Verfluche das Volk nicht, denn es ist gesegnet.' Und Bileam musste fragen: 'Wie soll ich verfluchen, wen Gott nicht verflucht hat?' Doch wenn wir die Geschichte Israels bis zu diesem Punkt betrachten, sehen wir nur Fehler: Klagen, Götzendienst, Rebellion, Undankbarkeit, Ungehorsam. Nichts Perfektes. Und doch steht Gottes Segen fest. Warum? Weil Gott uns nicht liebt, weil wir perfekt sind, sondern weil er sich nicht ändert. Er liebte Israel, als sie noch tot in ihren Sünden waren – genau wie er uns liebt. Gottes Erwählung basiert nicht auf unserer Leistung, sondern auf seiner Treue.

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Die Geschichte von Bileam und Balak zeigt uns eine erstaunliche Wahrheit: Gott schützt und segnet sein Volk nicht wegen ihrer Perfektion. Der König von Moab beauftragte den Wahrsager Bileam, Israel zu verfluchen, doch Gott sagte klar: 'Verfluche das Volk nicht, denn es ist gesegnet.' Und Bileam musste fragen: 'Wie soll ich verfluchen, wen Gott nicht verflucht hat?' Doch wenn wir die Geschichte Israels bis zu diesem Punkt betrachten, sehen wir nur Fehler: Klagen, Götzendienst, Rebellion, Undankbarkeit, Ungehorsam. Nichts Perfektes. Und doch steht Gottes Segen fest. Warum? Weil Gott uns nicht liebt, weil wir perfekt sind, sondern weil er sich nicht ändert. Er liebte Israel, als sie noch tot in ihren Sünden waren – genau wie er uns liebt. Gottes Erwählung basiert nicht auf unserer Leistung, sondern auf seiner Treue.

4. Mose 23,8
Gebet

Danke Gott dafür, dass seine Liebe nicht von deiner Leistung abhängt, sondern von seiner unveränderlichen Treue.

Herausforderung

Wo versuchst du, durch Perfektion Gottes Liebe zu verdienen, anstatt sie einfach anzunehmen?

Aufnahme vom 8. März 2026

Predigt

Mammon oder Gott? | Leo Bigger 2026-03-08 11:19

Sonntag, 8. März 2026
3. Mose
Kernaussage

Geben und Spenden, insbesondere die Erstlingsfrucht und der Zehnte, sind zentrale Glaubensakte, die Vertrauen in Gott ausdrücken und Freude bringen. Wenn Gottes Volk aufhört zu geben, leidet der Dienst und die Verkündigung des Evangeliums, was zu geistlichem Niedergang führt.

In dieser Predigt spricht der Sprecher über das Konzept der Erstlingsfrucht und des Zehnten im biblischen Kontext. Er betont, dass spirituelles Wachstum nicht automatisch geschieht und teilt persönliche Erfahrungen darüber, wie er selbst mit dem Geben der Erstlingsfrucht umgegangen ist. Besonders bewegt zeigt er sich von einem Gemeindemitglied, das seinen ersten Lohn als Erstlingsfrucht gespendet hat. Der Sprecher erzählt von seiner eigenen verpassten Gelegenheit, die Erstlingsfrucht bei einem Jobwechsel zu geben, und wie er durch eine Bibelstelle im dritten Buch Mose Trost und eine Lösung fand - nämlich das Versäumte nachzuholen und ein Fünftel zusätzlich zu geben. Er schliesst mit einer Studie aus Amerika, die zeigt, dass nur 17-30% der praktizierenden Christen den Zehnten geben, und warnt vor den geistlichen Konsequenzen, wenn Gottes Volk aufhört, in den Dienst der Kirche zu investieren.
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In dieser Predigt spricht der Sprecher über das Konzept der Erstlingsfrucht und des Zehnten im biblischen Kontext. Er betont, dass spirituelles Wachstum nicht automatisch geschieht und teilt persönliche Erfahrungen darüber, wie er selbst mit dem Geben der Erstlingsfrucht umgegangen ist. Besonders bewegt zeigt er sich von einem Gemeindemitglied, das seinen ersten Lohn als Erstlingsfrucht gespendet hat. Der Sprecher erzählt von seiner eigenen verpassten Gelegenheit, die Erstlingsfrucht bei einem Jobwechsel zu geben, und wie er durch eine Bibelstelle im dritten Buch Mose Trost und eine Lösung fand - nämlich das Versäumte nachzuholen und ein Fünftel zusätzlich zu geben. Er schliesst mit einer Studie aus Amerika, die zeigt, dass nur 17-30% der praktizierenden Christen den Zehnten geben, und warnt vor den geistlichen Konsequenzen, wenn Gottes Volk aufhört, in den Dienst der Kirche zu investieren.

Hauptthemen (4)

1. Die Erstlingsfrucht

  • Die Erstlingsfrucht ist die erste Frucht oder der erste Lohn, den man spendet
  • Es geht darum, das Beste zuerst zu geben, nicht was übrig bleibt
  • Im Januar die beste Kollekte geben als Akt des Vertrauens
  • Der Redner erzählt von jemandem, der seinen ersten Lohn als Erstlingsfrucht gegeben hat

2. Persönliche Geschichte des Redners

  • Der Redner wechselte nach 20 Jahren seinen Job und wurde Dozent
  • Er verpasste es, die Erstlingsfrucht von seinem neuen Lohn zu geben
  • Durch 3. Mose fand er die Möglichkeit zur Wiedergutmachung: das Vorenthaltene plus ein Fünftel zusätzlich geben
  • Dies brachte ihm große Freude und war ein Zeichen von Gottes Großzügigkeit

3. Der Zehnte und seine Bedeutung

  • Eine Studie zeigt, dass nur 17-30% aller praktizierenden Christen den Zehnten geben
  • Im Alten Testament führte das Ausbleiben des Zehnten dazu, dass die Leviten ihren Dienst nicht mehr ausüben konnten
  • Ohne den Zehnten konnte das Evangelium nicht mehr verkündigt werden und das Volk schweifte in Sünde ab
  • Der Tempel verfiel schließlich und Israel verlor seinen Einfluss

4. Geistliche Haltung beim Geben

  • Geben ist eine Glaubensfrage und ein Akt des Vertrauens
  • Man wächst ins Geben hinein, es geschieht nicht automatisch
  • Es ist eine Freude und Leidenschaft, geben zu können
  • Der Zehnte wird zurückgebracht, nicht gegeben - es gehört Gott

Biblische Grundlagen

Direkt zitiert

3. Mose

Ich muss erstatten, was er dem Heiligtum vorenthalten hat. Ausserdem soll er ein Fünftel des Wertes zusätzlich bezahlen.

Weitere Referenzen

  • Altes Testament - Erstlingsfrucht
  • Altes Testament - Zehnter für die Leviten
  • Neues Testament - Zehnter

Praktische Anwendung (4)

  • 1 Die Erstlingsfrucht geben: Gib das Erste und Beste deines Einkommens, besonders im Januar oder bei neuem Einkommen, als Akt des Vertrauens in Gottes Versorgung.
  • 2 Versäumtes wiedergutmachen: Wenn du das Geben verpasst hast, kannst du es nachholen und sogar ein Fünftel zusätzlich geben, wie es 3. Mose lehrt.
  • 3 Den Zehnten bringen: Bringe den Zehnten in deine Gemeinde ein, damit der Dienst und die Verkündigung des Evangeliums weitergehen können.
  • 4 Geben mit Freude entwickeln: Wachse in die Freude am Geben hinein und entwickle eine Leidenschaft dafür, großzügig zu sein.