Kirche für Düsseldorf e.V.
Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.
Der eingeborene Sohn Gottes
Jesus ist nicht halb Gott und halb Mensch – er ist ganz Gott und ganz Mensch gleichzeitig. Das apostolische Glaubensbekenntnis nennt ihn 'den eingeborenen Sohn Gottes', und das war damals eine provokante Aussage. Die zwölf Verben im Glaubensbekenntnis zeigen seine volle Menschlichkeit und Göttlichkeit: empfangen, geboren, gelitten, gekreuzigt, gestorben, begraben, hinabgestiegen, auferstanden, aufgefahren, sitzt, kommt, richtet. Er wurde geboren wie wir, litt wie wir – aber er wurde empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, auferstanden von den Toten. Kolosser beschreibt es kraftvoll: 'Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes... Durch ihn ist alles erschaffen... Gott wollte in seiner ganzen Fülle in ihm wohnen.' Wenn du wissen willst, wie Gott ist, schau auf Jesus Christus.
Bete, dass Gott dir hilft, die volle Herrlichkeit und Menschlichkeit von Jesus besser zu verstehen.
Siehst du Jesus als vollkommen Gott und vollkommen Mensch – oder hast du ihn in eine dieser Kategorien eingeschränkt?
Aufnahme vom 1. März 2026
Predigt 01 März 2026
Die zentrale Botschaft ist die Frage nach dem 'Warum' des Kirchebauens: Gott sammelt sich ein Volk und verspricht seine Gegenwart. Wenn wir ein klares Warum von Gott bekommen, können wir jedes Wie ertragen und inmitten von Herausforderungen durchhalten. Gottes Gegenwart macht den entscheidenden Unterschied zwischen einem Event und einem Ort der Verwandlung.
Hauptthemen
(5)
1. Die Bedeutung des Warum
- • Viktor Frankls Aussage: 'Wer ein Warum zum Leben hat, erträgt fast jedes Wie'
- • Wir stellen oft die Wie-Frage, bevor wir das Warum geklärt haben
- • Vision ist nicht das, was du siehst, sondern was Gott dir zeigt
- • Wenn die Vision keine Angst auslöst, ist sie zu klein
- • Gott ruft uns nie zu dem, was wir selber schaffen können, sondern zu dem, was ohne ihn unmöglich wäre
2. Paulus' Situation in Korinth
- • Paulus kam aus einer erfolglosen Mission in Athen
- • Er musste wieder in seinen alten Job zurück, hatte finanzielle Schwierigkeiten
- • Er wurde aus der Synagoge rausgeschmissen und stand vor einem Nervenzusammenbruch
- • In dieser Situation bekam er eine Vision von Jesus mit den Worten: 'Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht, denn ich bin mit dir'
- • Jesus zeigte ihm: 'Ich habe ein großes Volk in dieser Stadt'
3. Fürchte dich nicht
- • Gott spricht in unsere Angst hinein, weil wir schnell gelähmt werden
- • Berufungen werden oft auf das Regal gelegt, wenn Widerstände kommen
- • Wir deuten Herausforderungen manchmal falsch als 'geschlossene Türen'
- • Es ist Zeit, die Berufung vom Regal zu nehmen und durchzuziehen
- • Gott hat noch nicht aufgehört, an uns zu arbeiten
4. Gottes Volk
- • Die Menschen gehören Jesus, nicht uns
- • Jesus sammelt sich durch die Zeiten und Orte ein Volk
- • Er ruft Menschen raus aus der Dunkelheit und hinein ins Licht
- • Gott platziert uns strategisch, damit Menschen in unserer Umgebung Jesus kennenlernen
- • 'Hier ist jeder willkommen, aber keiner ist vollkommen'
- • Wir sollen Menschen so behandeln, als wären sie schon Teil von Gottes Volk
5. Gottes Gegenwart
- • Das Versprechen 'Ich bin mit dir' ist die Mitte der Vision
- • Paulus blieb in Korinth, weil Jesus sagte: 'Ich bleibe'
- • Gottes Gegenwart ist nicht nur eine Idee, sondern eine Kraft
- • Mit Gott ist wenig viel, aber ohne Gott ist viel ganz schön wenig
- • Ohne Gegenwart ist Kirche nur ein Event, mit Gegenwart ein Ort der Verwandlung
- • Wo seine Gegenwart ist, da ist auch sein Wesen, sein Wirken
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Fürchte dich nicht, sondern rede und schweige nicht, denn ich bin mit dir. Und niemand soll dich angreifen, dir Böses zu tun, denn ich habe ein großes Volk in dieser Stadt.
Weitere Referenzen
- → 1. Korintherbrief
Praktische Anwendung
(4)
- 1 Die Berufung vom Regal nehmen: Wenn du deine Berufung aufs Regal gelegt hast und dabei zuschaust, wie sie verstaubt, geh ans Regal, nimm sie wieder und sage: 'Im Namen von Jesus, ich werde mich nicht abhalten lassen, meine Berufung zu leben.'
- 2 Menschen als Teil von Gottes Volk sehen: Behandle Menschen in deiner Umgebung, die Jesus noch nicht kennen, so als wären sie schon Teil von Gottes Volk. Rede mit ihnen natürlich über Gott und zeige ihnen, dass Gott sie bereits sieht.
- 3 Raum für Gottes Gegenwart schaffen: Fokussiere dich nicht nur auf Events und Strategien, sondern priorisiere Gottes Gegenwart. Bete bewusst und frage dich: Wenn Jesus wirklich da ist, was würde ich fragen? Für was würde ich Glauben haben?
- 4 Aktiv statt passiv werden: Steige von der Zuschauerbank auf und tritt ein in das, was Jesus durch dich tun möchte. Sei bereit zu reden und nicht zu schweigen über das, was du mit Jesus erlebt hast.