Kirche für Düsseldorf e.V.
Wir sind eine evangelische Freikirche voller Menschen, die ihren Glauben aktiv leben. Gemeinsam wollen wir Gott erleben und unsere Stadt positiv verändern.
Der eingeborene Sohn Gottes
Jesus ist nicht halb Gott und halb Mensch – er ist ganz Gott und ganz Mensch gleichzeitig. Das apostolische Glaubensbekenntnis nennt ihn 'den eingeborenen Sohn Gottes', und das war damals eine provokante Aussage. Die zwölf Verben im Glaubensbekenntnis zeigen seine volle Menschlichkeit und Göttlichkeit: empfangen, geboren, gelitten, gekreuzigt, gestorben, begraben, hinabgestiegen, auferstanden, aufgefahren, sitzt, kommt, richtet. Er wurde geboren wie wir, litt wie wir – aber er wurde empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria, auferstanden von den Toten. Kolosser beschreibt es kraftvoll: 'Christus ist das Ebenbild des unsichtbaren Gottes... Durch ihn ist alles erschaffen... Gott wollte in seiner ganzen Fülle in ihm wohnen.' Wenn du wissen willst, wie Gott ist, schau auf Jesus Christus.
Bete, dass Gott dir hilft, die volle Herrlichkeit und Menschlichkeit von Jesus besser zu verstehen.
Siehst du Jesus als vollkommen Gott und vollkommen Mensch – oder hast du ihn in eine dieser Kategorien eingeschränkt?
Aufnahme vom 8. März 2026
CREDO: Unser Glaubensbekenntnis- Gott 08 März 2026
Was du über Gott glaubst, prägt alles in deinem Leben - deine Identität, deine Moral, deine Beziehungen und deine Zukunft. Das Apostolische Glaubensbekenntnis hilft uns, unseren Glauben auf ein festes Fundament zu stellen, nicht auf Meinungen oder Gefühle, sondern auf zeitlose Wahrheiten über Gott, der gleichzeitig persönlicher Vater und allmächtiger König ist.
Hauptthemen
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1. Die Bedeutung eines korrekten Gottesbildes
- • Was du über Gott glaubst, prägt nicht nur deine Meinung, sondern dein ganzes Leben, deine Identität, Moral, Beziehungen und Ewigkeit
- • Menschenformen sich oft Gott so, wie es für sie passt, statt ihn so zu sehen, wie er wirklich ist
- • Wir werden wie das, was wir anbeten - unser Gottesbild wandert vom Kopf ins Herz und in unsere Entscheidungen
- • Die Autoren der Bibel gingen demütig davon aus, dass sie Gott nicht von selbst kennen, aber ihn kennenlernen können
2. Das Apostolische Glaubensbekenntnis
- • Es ist eine Leitplanke, an der sich Christen seit Jahrhunderten orientieren
- • Es entstand in einer Zeit, als Christsein illegal war und wurde oft unter Lebensgefahr bekannt
- • Es war nicht nur ein religiöses Gedicht, sondern ein Treueeid und eine Loyalitätserklärung an Gott
- • Es beginnt mit 'Credo' (ich glaube) - einem persönlichen Bekenntnis, nicht nur einer Meinung
3. Gott als Vater und Allmächtiger
- • Gott ist gleichzeitig persönlich (Vater) und unfassbar kraftvoll (Allmächtig)
- • Jesus lehrte uns, Gott 'Vater' zu nennen - ein radikales Konzept in der antiken Welt
- • Wenn ein irdischer Vater versagt hat: Gott ist immer da, barmherzig, nah und freut sich über dich
- • Ein Gott, der nur Vater ist, wäre liebevoll aber schwach; ein Gott, der nur allmächtig ist, wäre stark aber nicht liebevoll - unser Gott ist beides
- • Das lateinische 'omnipotenten' bedeutet absolute, höchste, unbegrenzte Macht
4. Gott als Schöpfer des Himmels und der Erde
- • Im Gegensatz zum Gnostizismus, der alles Materielle als böse ansah, bekennt das Glaubensbekenntnis, dass Gott Himmel und Erde schuf
- • Bei der Schöpfung sagte Gott: 'Es ist gut'
- • Dieses Leben ist ein Geschenk Gottes, das wir genießen dürfen
- • Durch Jesus ist alles entstanden - es gibt nichts, was ohne ihn entstanden ist
Biblische Grundlagen
Direkt zitiert
Die aber nach dem Willen des Herrn leben, ruft zu ihm und er hört sie, er befreit sie aus all ihrer Not. Nahe steht er denen, die ein gebrochenes Herz haben.
Am Anfang war das Wort. Das Wort war bei Gott. Das Wort war Gott. Durch ihn ist alles entstanden. Es gibt nichts, was ohne ihn entstanden ist.
Weil Gott so barmherzig ist, bitte ich euch, liebe Brüder und Schwestern, euch mit eurem ganzen Leben für Gott einzusetzen.
Während sie aßen, nahm Jesus ein Brot, sprach das Dankgebet, brach das Brot in Stücke und gab es ihn mit den Worten: Nehmt und esst, das ist mein Leib. Anschließend nahm er einen Becher Wein, dankte Gott, reichte ihn seinen Jüngern, sie tranken alle daraus. Jesus sagte: das ist mein Blut, mit dem der neue Bund geschlossen wird zwischen Gott und den Menschen. Es wird zur Vergebung ihrer Sünde vergossen.
Denn so sehr hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben.
Weitere Referenzen
- → Sprüche 11
- → 1. Mose (Schöpfungsgeschichte)
Praktische Anwendung
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- 1 Lerne das Apostolische Glaubensbekenntnis kennen und bekenne es persönlich: Setze dich mit dem Apostolischen Glaubensbekenntnis auseinander, nicht als Ritual, sondern als persönliche Erklärung deines Glaubens. Lerne es kennen und glaube es tief in deinem Herzen.
- 2 Überprüfe dein Gottesbild: Frage dich: Was glaube ich wirklich über Gott? Sehe ich ihn, wie er ist, oder wie ich ihn gerne hätte? Korrigiere falsche Vorstellungen durch das Studium von Gottes Wort.
- 3 Bringe deine Nöte vor den allmächtigen Vater: Wenn du Gottes Liebe brauchst oder ein Wunder benötigst, komme zu Gott im Gebet. Er ist persönlich genug, um dich zu sehen, und mächtig genug, um zu handeln.
- 4 Feiere regelmäßig das Abendmahl: Nimm das Abendmahl als bewusste Erinnerung an Jesu Liebe und als Zuspruch, dass du geliebt bist und Vergebung hast. Es ist nicht nur ein Ritual, sondern eine lebendige Begegnung.
- 5 Vertraue dein ganzes Leben Gott an: Wenn Jesus wirklich der allmächtige Vater ist, dann ist die einzige logische Reaktion, ihm dein ganzes Leben anzuvertrauen - nicht aus Pflicht, sondern aus Liebe und Dankbarkeit.